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AUSGABE 16 - Sommer 2017
Inhaltsverzeichnis
Alles begann mit feinen Gold- und Silbergespinsten für den Klerus und den betuchten Adel. Inzwischen ist aus der einstigen Drahtwerkstatt Leoni längst ein Hightech-Konzern geworden. Zum 100. Geburtstag
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Von der Drahtwerkstatt zum Hightech-Konzern
Nachdem Ende 2016 erstmals eine Auszubildende der Stadt Roth im Austauschprogramm mit Roths Partnerstädten unterwegs war und zwei Wochen in Ratibor „Stadt und Leute“ kennengelernt hat, machen sich Sandra Klinger ... >
Auszubildender besucht Roths Partnerstadt Xinbei in China
Kinderfest im Fränkischen Freilandmuseum Am Wochenende des 10. und 11. Juni gibt es beim Kinderfest am Erlebnisplatz des Fränkischen Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim jeweils von 10 bis 17.00 noch mehr zu entdecken und ... >
Was passiert 2017?
Mai: Keine nervigen Videokommentare mehr auf YouTube. Wie jetzt schon in der App, wird es ab 1. Mai auch im Browser keine lästigen automatischen Einblendungen in Videos mehr geben. Kein ... >
OTH - Bereits im vergangenen Jahr haben im Rahmen des Rother Christkindlesmarktes zahlreiche junge Besucher den Wunsch „einen Besuch bei der Polizei“ in die große „Wunschzetteltruhe“ ... >
Zu Gast bei der Polizei
Als kleines Kind kam Faruk Hajra mit seinen Eltern aus dem Kosovo nach Deutschland. Ein Kriegsflüchtling, der mit seiner Familie dem Grauen des Bürgerkrieges entkommen war. Nach Kindergarten, Grundschule und Volksschule und ... >
„Platz für Aufsteiger“ – Vom Praktikanten zum Verkaufsleiter
5 gute Gründe, SolartechnikerIn zu werden
SolartechnikerInnen haben keinen langweiligen Schreibtischjob. Sie sind nicht nur mit Planung und Konzipierung von Solaranlagen beschäftigt, sondern sind auch vor Ort am Aufbau der Anlagen beteiligt. An der Arbeitsstelle braucht es beinahe ... >
Außerdem:  - Über 100 Jahre Tradition und Erfahrung  - Gewinnspiel - Europa Park  - Gesund und lecker - Rezepte mit Walnuss  - Bildung weltweit - Im Ausland studieren  - Was unter dem Kreuzfahrtschiff lauert  - Metropolregion Nürnberg: Bildungsregion Landkreis Roth  - Der schwierige Umgang mit Mobbing  - Schönheit und Gesundheit vereinen 
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Alles begann mit feinen Gold- und Silbergespinst-en für den Klerus und den betuchten Adel. Inzwischen ist aus der einstigen Drahtwerkstatt Leoni längst ein Hightech-Konzern geworden. Zum 100. Geburtstag erinnerte man sich trotzdem gerne an seine Traditionen. Die 1917 ge-gründete Leoni AG (vormals „Leonische Drahtwerke“) ist ein weltweit tätiger Kabel- und Drähtehersteller. Das Unternehmen beliefert vor allem die Automobilindustrie mit Kabelnetzen, ist aber auch in anderen Branchen wie z.B. den Erneuerbaren Energien und Medizintechnik vertreten. Leoni-Produkte stecken in Uniform-Kragenspiegeln, Priestergewändern und dem schwarzen Tuch von Mekka genauso wie in Autos, Robotern und Medizin-Lasern. Fast 1500 Beschäftigte sind an den mittelfränkischen Standorten Nürnberg, Roth, Röttenbach, Georgensgmünd und Weißenburg tätig. Am 23. April feiert das ungewöhnliche Unternehmen sein 100. Jubiläum. In jenen Apriltagen 1917 schlossen sich in Roth die drei Firmen Vereinigte Leonische Fabriken Nürnberg-Schweinau, Johann Philipp Stieber aus Roth und Johann Balthasar Stieber & Sohn GmbH aus Nürnberg-Mühlhof zusammen - und gründeten die Leonischen Werke Roth-Nürnberg AG. Die eigentlichen Wurzeln des heute im MDax notierten Konzerns reichen jedoch bis ins 16. Jahrhundert zurück.
Den Grundstein für die Drahtzieher-Tradition legte gewissermaßen der Franzose Anthoni Fournier, er fand im Jahr 1569 im protestantischen Nürnberg eine neue Heimat - und ideale Bedingungen für die Herstellung „leonischer Waren“, wie man die zuerst in Lyon hergestellten Gold- und Silberfäden nannte. Um am Markt bestehen zu können, hat sich Leoni frühzeitig auf den lukrativen Markt für Kabel, Leitungen und Bordnetze für die Autoindustrie verlegt. Demnächst werden Spezial-Leitungen des Unternehmens bei der Steuerung autonom fahrender Autos eine Rolle spielen. Heute beschäftigt Leoni mehr als 79.000 Mitarbeiter in 32 Ländern. Der Umsatz lag 2016 bei über 4 Milliarden Euro. Kunden sind alle großen Autohersteller, aber auch andere Industriezweige. Längst gehören zur Leoni-Produktpalette auch Glasfaser-Kabel sowie schnelle Datenleitungen. Die Palette der Hightech-Produkte umfasst unter anderem mit Sensoren ausgestattete Spezialkabel, die auf Schallwellen reagieren und so Hinweise auf Gasvorkommen liefern. Am neuen Rother Standort „An der Lände“ soll nun Europas modernstes Kabelwerk gebaut werden – der offizielle Spatenstich erfolgte bereits am 5. April. Die „Fabrik der Zukunft“ entsteht auf einem 134.000 Quadratmeter großen Grundstück, die Gebäude mit einer Gesamtfläche von etwa 57.000 Quadratmetern beheimaten werden. Insgesamt investiert Leoni 90 Millionen Euro in den Rother Standort.
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Auszubildender besucht

Roths Partnerstadt

Xinbei in China

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Du hast Lust auf einen Job, der es dir erlaubt, selbständig zu handeln, und der dich herausfordert? Außerdem hast du ein Gespür dafür, andere Menschen zu fördern, zu begleiten und anzuleiten – ohne Vorurteile? Du arbeitest gern im Team? Und Du suchst einen Beruf, der dich persönlich weiterbringt und gleichzeitig sinnvoll ist? Bei dem du

Gefühl und Verstand verbinden kannst? Dann ist eine Ausbildung bei der Caritas der richtige Berufseinstieg für dich!

90 % unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Meine Arbeit hat eine besondere Bedeutung für mich und ist nicht einfach nur ein Job.“ Denn bei der Caritas steht der Mensch im Mittelpunkt. Die Würde der uns anvertrauten Menschen ist oberster Maßstab für unser Tun. Einfühlungsvermögen und Freude am Umgang mit Menschen sind ebenso gefragt wie gutes fachliches Wissen und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit. Das gilt für die Pflege alter Menschen ebenso wie für die Begleitung und Betreuung von Menschen mit Behinderung oder von Kindern und Jugendlichen. Denn dies sind unsere Hauptaufgabenbereiche als Träger eigener Einrichtungen. Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg führt 16 Seniorenzentren und Alten- und Pflegeheime in Ober- und

Mittelfranken, ein Heilpädagogisches Zentrum für Men-schen mit Behinderung, eine Einrichtung der Jugendhilfe und in Bamberg eine Kindertagesstätte. Mit unseren Ein-richtungen und ihren vielfältigen Angeboten und Diensten verstehen wir uns als „Leistungsnetzwerk der Caritas“. Beiuns arbeiten derzeit rund 1.700 Beschäftigte. Die Tätig-

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keit in unseren Einrichtungen beinhaltet viele verschiedene interessante Aufgaben: Menschen zu betreuen, ihnen Aktivitäten zur Freizeitgestaltung anzubieten, pflegerisch-medizinische oder pädagogische Aufgaben zu übernehmen und Ansprechpartner für Angehörige zu sein. Entscheidend sind dabei die gute Zusammenarbeit im Team und das Zusammenwirken verschiedener Berufsgruppen. Für die bei uns benötigten Berufe bilden wir auch selber aus. Und dies nicht nur auf den Ausbildungsstellen in unseren Einrichtungen. Wir betreiben zudem eigene berufliche Schulen. An zwei Fachakademien für Sozialpädagogik – in Bamberg und in Baiersdorf bei Erlangen – bereiten sich künftige Erzieherinnen und Erzieher auf ihre Arbeit in Kindertagesstätten und der Jugendhilfe vor. Eine Berufsfachschule in Bamberg bildet für die Altenpflege aus.

Eine sinnvolle Tätigkeit zum Wohl der Mitmenschen und ein guter Verdienst schließen sich nicht aus. Die Caritas entlohnt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem bundesweit gültigen Tarif; dabei bieten wir – wie uns Branchendienste immer wieder bescheinigen – eine überdurchschnittliche Vergütung. Das gilt auch für Dich in der Ausbildung.

Dazu gehören attraktive Sozial- und Zusatzleistungen wie eine zusätzliche Absicherung bei der gesetzlichen Kranken-versicherung (Beihilfe), eine umfassende betriebliche Altersvorsorge, und effektive Fort- und Weiter-bildungsmöglichkeiten.

Als Verband der freien Wohlfahrtspflege sind wir in einer Zukunftsbranche tätig. Daher hast du gute Chancen, nach Deiner Ausbildung in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen zu werden.

KINDERFEST

imFränkischenFreilandmuseum

 der Museums-imker hat eine Station zum Thema Bienen, Wachs und Honig eingerichtet. Besonders Kräftige können an der Feldesse die Schmiede beim Hufeisen-Schmieden unterstützen und besonders Geschickte sich beim Drechsler in der Holzverarbeitung üben. Alte Kinderspiele wecken auch bei den Erwachsenen Lust aufs Ausprobieren und so mancher wird sich auf die Stelzen wagen oder den Kreisel treiben. Mit dabei sind der Schulzirkus Tohuwabohu, der Hochseilgarten

Bad Windsheim, die

Gummibärengießer-

ei die Ochsenfurter

Spielbaustelle und

viele andere.

Am Wochenende des 10. und 11. Juni gibt es beim Kinderfest

am Erlebnisplatz des Fränkischen Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim jeweils von 10 bis 17.00 noch mehr zu entdecken und auszuprobieren als sonst. Neben den ständigen Attraktionen – dem Lanz-Bulldog und dem Pumpbrunnen mit Wasserlauf – verwandeln zahlreiche Stationen und Mitmachangebote das Gelände in eine bunte Entdeckerlandschaft. Erstmalig mit dabei ist die Erlebniswelt Fit & Aktiv von und mit der Profi sportlerin Viktoria Rebensburg. In fünf Erlebniszelten können hier Kinder spielerisch und mit viel Spaß entdecken, wie sie fit und aktiv bleiben. Außerdem lockt in der Arena eine riesige Murmelbahn, bei der Feu-erstelle kann die Geschicklichkeit beim Bogenschießen erprobt werden und

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Mai: Keine nervigen Videokommentare mehr auf YouTube. Wie jetzt schon in der App, wird es ab 1. Mai auch im Browser keine lästigen automatischen Einblendungen in Videos mehr geben. Kein Wegklicken von Kommentaren mehr nötig, um das Video ungestört anzuschauen. Wer die Kommentare tatsächlich sehen will, kann sie durch einen Klick auf die Infokarte öffnen.

 

Juni: Ab dem 1. Juni müssen Handybenutzer keine Roaming-Gebühren mehr bezahlen, wenn sie in andere EU-Länder telefonieren. Das heißt, es gilt für Anrufe in alle EU-Länder derselbe Tarif wie innerhalb des eigenen Landes.

 

Juli: Am 17. Juli startet die siebte Staffel von Game of Thrones. Wird in Westeros nun tatsächlich der Winter einbrechen und die Königreiche im Krieg mit den Weißen Wandereren versinken? Im Teaser Trailer sind bereits zerschmetterte Wappen und gewaltige Drachen zu sehen.

 

August: Wer in den Sommerferien noch keinen Urlaub gebucht hat, dem seien die USA ans Herz gelegt. Dort wird am 21. August eine totale Sonnenfinsternis zu sehen sein. Der Schatten des Mondes wird an diesem Tag durch die ganze USA ziehen.

 

September: Am 24. September ist die Bundestagswahl in Deutschland, Angela Merkel tritt zum vierten Mal als Kanzlerkandidatin an. Gegen sie schickt die SPD Martin Schulz ins Rennen.

Was passiert 2017?

Der Rest dieses Jahres in wichtigen und weniger wichtigen Ereignissen

Oktober: Am 31. Oktober

jährt sich ein historisches Er-

eignis zum 500. Mal: Luthers

schlug damals seine 95 Thesen

an die Schlosskirche in Witten-

berg – es begann die Reformation.

Zum 500-jährigen Jubiläum wird dieser Tag ausnahmsweise ein bundesweiter Feiertag sein.

 

November: Am 11.11 um 11.11 Uhr beginnt – wie jedes Jahr – die Faschingszeit. Warum eigentlich? Dazu gibt es viele Mythen. Die religiöse: die 11 nimmt eine „närrische“ Position zwischen den beiden wichtigen Zahlen 10 (die Zehn Gebote) und 12 (die Jünger Jesu) ein. Die historische: Im Jahre 1311 nannte sich einer der ersten Faschingsclubs „Ey, lustig, fröhlich“, abgekürzt also „elf“. Die politische: Damit haben sich die Narren über den Wahlspruch der Franzosen lustig gemacht: „Egalité, Legalité, Fraternité“ – oder eben „Elf“.

 

Dezember: Die Deutsche Bahn vollendet – wenn alles nach Plan läuft – eines ihrer größten Bauprojekte. Seit 1996 wird an der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Erfurt gebaut. Nach Fertigstellung wird Süd- und Norddeutschland näher zusammenbringen – die Reisezeit soll sich um über eine Stunde verkürzen.

 

Quellen: www.ekir.de, www.wikipedia.de, www.playnation.de

www.rp-online.de, www.augsburger-allgemeine.de

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Bildmaterial: Polizeibesuch.jpg

ROTH - Bereits im vergangenen Jahr haben im Rahmen des Rother Christkindlesmarktes zahlreiche junge Besucher den Wunsch „einen Besuch bei der Polizei“ in die große „Wunschzetteltruhe“ am Marktplatz geworfen. Dieser wurde am vergangenen Donnerstag für elf glückliche Kinder wahr. Gemeinsam mit der Polizei-hauptmeisterin Ulrike Schuster haben sie die Räum-lichkeiten in der Polizeidienststelle Roth besichtigt und allerhand über die Aufgaben eines Polizeibeamten erfahren. Und was macht ein Polizist den ganzen Tag? - Das wissen die Kinder schon ganz genau: den Verkehr regeln, Diebe fangen und zu Unfällen ausrücken. Bei der Vorstellung der schusssicheren Westen, der Pistole, dem Schlagstock und den Handschellen waren die Kinder sehr

beeindruckt und durften auch einmal selbst fühlen, wie schwer die Alltagsausrüstung eines Polizeibeamten ist. Im Anschluss wurdenn von den elf kleinen Polizisten Fingerabdrücke genommen, welche sie dann auf einem extra für diesen Tag vorbereiteten Vordruck stolz mit nach Hause nehmen durften Ein besonderes Highlight für die Kinder war die Begutachtung der Zelle im Keller des Polizeigebäudes an der Hilpoltsteiner Straße. Und zum krönenden Abschluss durfte bei diesem Besuch natürlich auch eine Besichtigung der Polizeifahrzeuge nicht fehlen.

 

Fazit: Ein rundum  gelungener Ferientag für die Rother Kinder.

Zu gast bei der Polizei

 

Kinder erfahren mehr über

Handschellen, Funkgeräte und Einsatz wagen

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„Platz für Aufsteiger “ –

Vom Praktikanten zum Verkaufsleiter

 

Neues Motiv für die Mitmachkampagne der Metropolregion Nürnberg

Hannes Streng, geschäftsführender Gesellschafter von OBI Franken, Dr. Christa Stande-cker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg, Anja Gessnitzer, Gartenbau Gessnitzer und Faruk Hajra, Leiter der Gartenabteilung im OBI Markt Leyher Straße in Nürn-berg (v. r. n. l.) präsentieren das neue Kampagnenmotiv „Platz für Aufsteiger“

Foto: Uwe Niklas

Als kleines Kind kam Faruk Hajra mit seinen Eltern aus dem Kosovo nach Deutschland. Ein Kriegsflüchtling, der mit seiner Familie dem Grauen des Bürgerkrieges entkommen

war. Nach Kindergarten, Grund-schule und Volksschule und einem Sozialen Jahr begann Hajras steile Karriere bei OBI

Franken – als Aushilfe im OBI-Markt Weißenburg. Heute ist der 29-Jährige Leiter der Gartenabteilung im OBI Markt Leyher Straße in Nürnberg. Unter der Überschrift „Platz für Aufsteiger“ erzählt sein Arbeitgeber OBI Franken seine Geschichte in der Mitmach-kampagne „Platz für…“ – und zeigt, was möglich ist mit Engagement in der Metropolregion Nürnberg.

Auch Hajra fühlt sich bei seinem Arbeitgeber OBI Franken bestens auf-gehoben. „Für mich ist OBI Franken mit seinen 15 Märkten der perfekte Arbeitgeber. Denn OBI Franken bietet viele Auf-stiegsmöglichkeiten und

tut viel für den eigenen Nachwuchs“, sagt Hajra. Für Hannes Streng, den geschäftsführenden Gesellschafter von OBI Franken, war schnell klar, dass sein Unternehmen an der Kampagne teilnehmen würde. OBI Franken ist seit vielen Jahren Leuchtturm-Förderer der Metropolregion Nürnberg – und der Chef, Hannes Streng, bringt sich aktiv im Förderverein „Wirtschaft für die Metropolregion Nürnberg“ ein. Eine Produktgruppe, die Hannes Streng und Faruk Hajra ein besonderes Anliegen ist, sind die Pflanzen der Dachmarke „Original Regional“.

 

„Als regional verwurzeltes Unternehmen und Marktführer der Bau – und Gartenmärkte in der Metropolregion ist es unser Anspruch, regionale Pflanzen möglichst in Gärtnerqualität zu beziehen“ sagt Streng. Einige der Ver-tragsgärtnereien sind im Landkreis Fürth ansässig.

 

Für den Fürther Landrat Matthias Dießl, ist die Beteiligung von OBI Franken bei der Kampagne daher in doppelter Hinsicht erfreulich: „Mit der Geschichte von Faruk Hajra wird auch der Aspekt der Partnerschaft mit Betrieben aus der Region und der regionalen Wirtschaftskreisläufe angesprochen. Auch dies zeigt die regionale Ver-bundenheit.“ Die Regionalkampagne der Metropolregion Nürnberg fördert die Vielfalt regionaler Spezialitäten und Produkte. Die Metropolregion Nürnberg als toller Platz zum Leben und Arbeiten – das ist das Thema von Metro-polregion-Geschäftsführerin Dr. Christa Standecker. „Die Motive unserer Kampag-ne erzählen Geschichten von Menschen, die in der Metropolregion Nürnberg ihr Lebensmo-dell verwirklichen. Faruk Hajras Geschichte ist dafür bestes Beispiel.“

 

OBI Franken nutzt mit „Platz für Aufsteiger“ bereits als fünfter Cobranding-Partner die Mit-machkampagne für die eigene Fachkräfteakquise.

 

Weitere 12 Cobranding-Motive, bei denen Unternehmen, Kommunen und andere Einrichtungen ihre Geschichte mit der Metropolregion Nürnberg erzählen, sind bereits für das Jahr 2017 gebucht.

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1. Du bleibst in Form.

 

SolartechnikerInnen haben keinen langweiligen Schreibtischjob. Sie sind nicht nur mit Planung und Konzipierung von Solaranlagen beschäftigt, sondern sind auch vor Ort am Aufbau der Anlagen beteiligt. An der Arbeitsstelle braucht es beinahe schon akrobatische Leistungen, denn SolartechnikerInnen verbauen häufi g Solaranlagen auf Hausdächern. Sie legen selbst Hand an, klettern in die Höhe und schrauben dort die Einzelteile zusammen. Besonders bei alten Häusern kann das eine Herausforderung sein. Schließlich muss die neue Technologie der Solaranlage mit den alten Leitungs-systemen des Hauses verbunden und in dieses integriert werden. Dafür müssen die Solartechniker-Innen nicht nur schwindelfrei sein, sondern auch breites Fachwissen, nicht nur in der Solartechnik, besitzen. Du bist von Beratung bis zur letzten Schraube bei der ganzen Konzeption des Produkts dabei.

Die Konzeption einer Solaranlage umfasst viele Planungs-, Konzeptions- und Bauschritte. Solartech-nikerInnen sind nicht nur bei einem einzelnen davon dabei, sondern sie besitzen das Know-How und die Verantwortung, um das volle Projekte in allen Konzeptionsphasen zu betreuen und anzuleiten. Das beginnt mit der Beratung der Kunden – wie und wo lässt sich die Solaranlage am besten installieren? Außerdem kalkulieren SolartechnikerInnen Preise und planen die Solarsysteme in Absprache mit den Kunden. Auch beim Aufbau packen die SolartechnikerInnen selbst an. Der Job umfasst also keineswegs nur ein begrenztes Set an Aufgaben und Fähigkeiten, sondern erlaubt es, in ganz

    verschiedenen Bereichen Dein Fachwissen ein zusetzen

             und Dich neben der Planung auch körperlich

                        zu betätigen.

5. Die Ausbildung zum/rsolartechnikerin dauert 4-9 Monate,

 

je nachdem ob sie in Voll- oder Teilzeit absolviert wird. Die Ausbildung ist eine Weiterbildung – d.h. dass die Azubis zuvor bereits eine andere Ausbildung abgeschlossen haben müssen, um hier zugelassen zu werden. Berufsausbildungen in den folgenden Bereichen berechtigen zur Weiterbildung zum/r SolartechnikerIn: Elektroinstallatur, Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik. Meist ist auch Praxiserfahrung ein Zugangskriterium, denn BewerberInnen müssen bereits fundierte Kenntnisse in der Elektrotechnik besitzen und diese selbstständig und sicher anwenden können. Außerdem müssen sie im Bewerbungsprozess beweisen, dass sie praktisch geschickt und beweglich sind und auch zupacken können – auch

Schwindelfreiheit könnte eine wichtige Voraussetzung sein.

 

Quellen: www.berufskunde.com, www.berufenet.arbeitsagentur. de, www.ausbildungsstellen.de

Solar-

technikerIn

zu werden

Mit grüner Energie in die Zukunft

5 Gute Gründe,

3. Der Jobmarkt boomt.

 

Die Solarenergie ist ein Wirtschaftszweig, der heute schnell

wächst – schließlich sind erneuerbare Energien eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Solarstrom als grüne Energie ist deshalb heute sehr gefragt – immer mehr Immobilienbesitzer bestellen Solaranlagen für ihre Dächer, Firmen legen ganze Parks mit Solarfeldern an. In Skandinavien wurden jetzt sogar erste Straßen mit Solar Panels gepfl astert. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sehen also mehr als gut aus. Außerdem finden SolartechnikerInnen bei den verschiedensten Arbeit-gebern eine Anstellung. Sie können in Betrieben der Elektroinstallation arbeiten, aber auch bei Zimmereien, Dachdeckerbetrieben, Gas-, Wasser- oder Heizungs-betrieben.

2. Solaranlagen sind

noch nicht alles.

 

Die Betreuung eines vollständigen Projekts bei der Planung einer Solaranlage ist noch nicht genug Abwechslung? Keine Sorge – obwohl der Name „SolartechnikerIn“ anderes vermuten lässt, geht es im Job nicht ausschließlich um Solaranlagen. Auch Elektronik gehört zum Job dazu – schließlich müssen die Solaranlagen an das öffentliche Netz und an die sanitäre Versorgung angeschlossen werden. SolartechnikerInnen arbeiten auch für den Aufbau von Biltzschutzanlagen auf dem Dach und installieren das zugehörige Regel- und Messwerk.

Auch Zwischen-menschliches gehört dazu: Den Kunden zeigen sie nach Aufbau der Anlagen den richtigen Umgang und deren Bedienweise.

4. Du kannst Dich im Job immer weiterentwickeln.

 

Gerade, weil Solarenergie eine sehr moderne Technik ist, lernt man in diesem Bereich nie aus. Die Energiegewinnung verändert sich ständig, es werden neue Materialien entwickelt und Bauweisen erfunden. Mit all diesen technischen Neuerungen müssen SolartechnikerInnen Schritt halten. Wer also gern Neues lernt und sich persönlich weiterentwickeln will, ist hier gut aufgehoben. Eine andere Weiterentwicklungsmöglichkeit ist es, nach der Ausbildung zum/r SolartechnikerIn noch eine Ausbildung zum technischen Betriebswirt anzuhängen oder an der Universität zu studieren – etwa im Fach Energie und Umwelttechnik.

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