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AUSGABE 14 - Winter 2015
Inhaltsverzeichnis
Ist das nicht gefährlich? Mit 17 Jahren schon Auto fahren – bauen Jugendliche nicht viel mehr Unfälle als ältere Fahrer? Weil sie sich zu viel zutrauen, mit hoher Geschwindigkeit angeben wollen oder eine gefährliche Situation nicht rechtzeitig erkennen?
Hinter‘s Steuer und ab auf die Straße

 

Alternativen zu den immer gleichen Weihnachts-filmen – für jeden Typen
Wir fangen einfach an: An welchem Tag ist Weihnachten? .... >
Nie mehr ‚Kevin allein zuhaus‘
Das Vorstellungsgespräch - Aktuelle Tipps Im Bewerbungsgespräch möchten sich Personalverantwortliche ein detaillierteres Bild vom Kandidaten machen. Um die Belastbarkeit in ungeplanten Situationen zu testen ... >
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Familienmitglied oder Haushaltshilfe?
Der Auslandsaufenthalt als Au pair blickt auf eine lange Geschichte zurück: Schon im 18.
Jahrhundert sandten reiche Schweizer ... >
Au-Pair von A-Z
Karriere in Uniform Im Dienst von Sicherheit und Ordnung
Zum Schutz der Bürger und des Staates braucht es ein riesiges Aufgebot an Beamten und Angestellten. Bei Polizei, Zoll, ... >
VVK für drei Konzerte läuft –Appetithappen Blues Pills Roth. „Der Blues ist schwer zu fassen“, meint der Publizist Carl-Ludwig Reichert. „Aller Wahrscheinlichkeit nach ist der Blues eine besondere Haltung der Musik, der Welt, Gott und Teufel, den Mitmenschen und sich selbst gegenüber ... >
Außerdem:  - Artenschutz ist kein Randthema  - Berufsausbildung: Pflegefachhelfer/-in in der Krankenpflege  - Raus aus dem Schulalltag - Sprachreisen und Austauschprogramme  - Berufe-Check: Landschaftsgärtner/in  - Berufe-Check: Beton- und Stahlbetonbauer/in  - Berufe-Check: Zukunft der Krankenpflege  - Gewinnspiel: Winterwunderland im Europa-Park.  - Venedig zur Karnevalszeit 
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Hinter‘s Steuer und ab auf die Straße Begleitetes Fahren ab 17 Jahren
Warum also darf man seit 2008 in ganz Deutschland sogar noch früher – nämlich mit 17 - hinter das Steuer? Deutschland hat den Führerschein mit 17 nach dem Vorbild von den USA und Österreich eingeführt. Dort ist das Konzept schon lange erfolgreich – die Unfallquoten von Fahranfängern sind dort drastisch gesunken.
Ist das nicht gefährlich? Mit 17 Jahren schon Auto fahren – bauen Jugendliche nicht viel mehr Unfälle als ältere Fahrer? Weil sie sich zu viel zutrauen, mit hoher Geschwindigkeit angeben wollen oder eine gefährliche Situation nicht rechtzeitig erkennen?
Leider stimmt es tatsächlich: Die Zahl der Verkehrstoten ist unter jungen Fahrern viel höher als unter älteren – das liegt vor allem an ihrer fehlenden Erfahrung. Pro Jahr sind 22 0000 junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren in tödliche Unfälle oder Unfälle mit Schwerverletzten verwickelt.
Wozu Begleitpersonen?
Die Begleitpersonen müssen mindestens 30 Jahre alt sein, höchstens einen Punkt im Verkehrseignungsregister haben und seit mindestens fünf Jahren im Besitz eines Führerscheins sein. Wer ohne Begleitperson erwischt wird, verliert seinen Führerschein und muss an einem Aufbauseminar teilnehmen, um wieder am Straßenverkehr
teilnehmen zu dürfen. Meistens sind die Begleitpersonen die Eltern – sie müssen ihrem Kind auch ihr Einverständnis für den Führerschein geben. Bei jeder Fahrt Mama und Papa dabei haben klingt nervig? Tatsächlich können sie Dir beim Fahren eine große Hilfe sein! Die Begleitpersonen können sich in der Fahrschule in ihrer neuen Aufgabe unterweisen lassen. Dabei wird ihnen auch klar gemacht, dass nicht sie, sondern Du der verantwortliche Fahrer bist. Sie sollen gar nicht direkt in Deine Fahrweise eingreifen. Im Idealfall vertrauen sie Deinen Fahrkünsten und geben nur gelegentlich Hinweise oder zeigen Dir eine Abkürzung. Falls Du mal ein Schild nicht kennst, oder eine Kreuzung unübersichtlich ist, hast Du jemanden auf dem Beifahrersitz, der genau weiß, was zu tun ist. Und wenn Du mal im Stau stehst, hast Du jemanden zum quatschen. Außerdem – ohne Begleitpersonen dürftest Du bis 18 überhaupt nicht fahren.
… und wie behälst Du den Führerschein?
Wie der „normale“ Führerschein umschließt der Führerschein ab 17 Traktoren, Bagger, Gabelstapler, Einachschlepper,
Mofas und Fahrräder mit Hilfsmotor – das sind Fahrzeuge
der Klassen AM und L. Bei diesen Fahrzeugen brauchst Du auch keine Begleitperson, weil Du mit 17 das Mindestalter für sie schon erreicht hast. Mit 16,5 Jahren darfst Du mit den ersten Fahrstunden in der
Führerscheinklasse B (PKWs) oder BE (mit Anhänger) beginnen. Dafür musst Du dich zunächst bei der Fahrschule Deiner Wahl anmelden. Diese hilft Dir dann auch mit der Antragstellung beim zuständigen Verkehrsamt. In der Fahrschule nimmst Du zunächst Theorieunterricht, der Dich auf die Praxis auf der Straße vorbereitet. Nach einigen Unterrichtseinheiten darfst Du Dich dann parallel zur Theorie
auch schon hinter dem Steuer üben. Der Fahrlehrer ist immer an Deiner Beifahrerseite. Er hat auch Gas, Bremse und Kupplung auf seiner Seite, um im Notfall in das Fahrgeschehen einzugreifen oder Dir in den ersten Fahrstunden beim Gangschalten unter die Arme – bzw. Füße – zu greifen. Die Prüfung darfst Du, egal wie schnell Du deine Theorie- und Praxisstunden absolvierst, frühestens einen Monat vor Deinem 17. Geburtstag abgelegen. Nach der bestandenen Prüfung beim TÜV erhältst Du eine Bescheinigung in Papierform, die Dich zum Fahren in Deutschland (aber nicht im Ausland) in Begleitung der dort eingetragenen Personen ermächtigt. Mit 18 kannst Du Dir dann Deinen EU-weit gültigen Führer schein im blauen Scheckformat bei der Führerscheinstelle abholen. Die Prüfungsbescheinigung und Deinen Ausweis musst Du bei jeder Fahrt dabei haben.
Wie kommst Du an den Führerschein?
Für Anfänger gilt: Kein Alkohol! Während der Probezeit von zwei Jahren und unter dem Alter 21 gilt für alle Fahrer die Null-Promille- Grenze, sowie ein absolutes Drogenverbot. Für die Begleitperson
gilt übrigens eine Alkoholgrenze von 0,5 Promille.

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Ab durch die Hecke!
Landschaftsgärtnerei im Check
„GaLaBau“ – nein, das sind nicht die ersten Silben, die mein gerade geborener Cousin gebrabbelt hat. Es ist die Abkürzung für „Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau“ und bezeichnet die Branche der Landschaftsgärtner. Die Landschaftsgärtnerei ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „grüner Beruf“: Statt des Büros ist der Arbeitsplatz die freie Natur, statt durch Aktenstapel gräbt man sich durch die Erde. Weißt Du, was die Arbeit im Grünen ausmacht? Teste Dein Wissen mit den folgenden Statements. Wahr oder falsch? „Landschaftsgärtner werden vor allem gebraucht, um ausgefallene Gartenanlagen für Privatleute anzulegen. Deshalb muss man zu den Besten seines Fachs gehören, um eine Anstellung zu finden – denn Stellen gibt es nur wenige.“ Falsch. Deutschlandweit gibt es über 16 500 Fachbetriebe, die nicht nur den englischen Rasen reicher Villenbesitzer pflegen, sondern auch von Gemeinden, Städten, Kommunen oder Firmen angeheuert werden, um Parks zu bauen, Sportanlagen aus der Erde zu stampfen und Betonwüsten durch Gärten und kleine Seen zu ersetzen. Über 103 000 Menschen finden in dieser Branche einen Job, außerdem werden dort aktuell 6 700 Frauen und
Männer ausgebildet. Die Arbeit von Landschaftsgärtnern ist körperlich sehr anstrengend – schließlich müssen sie nicht nur Zweige stutzen und Blumen gießen. Richtig. Landschaftsgärtner bringen das Grün auf die Straße – sie bepflanzen Parkanlagen, Kreisverkehre und Verkehrsinseln, sodass die Städte nicht im Betongrau ersticken. Aber das ist nicht alles: Sie müssen bei Winter und Wetter Böden umstechen, Gräben ziehen und Pflanzen und Werkzeuge tragen – manchmal sogar aufs Dach, um einen Hoch- oder Wintergarten anzulegen. Auch bei Freizeitanlagen sind sie gefragt – sie bauen mit bei Sport- und Spielplätzen, Golf- und Freizeitanlagen. Wenn ihr Werk vollendet ist, sind sie häufig auch für die Wartung der Grünanlagen zuständig. Allerdings erledigen Landschaftsgärtner auch ab und zu Papierkram: In manchen Jobs setzen sie sich auch im Naturschutz ein. Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner ähnelt sehr der eines Floristen – der Schwerpunkt des theoretischen Unterrichts liegt auf botanischen Fachbegriffen, Ästhetik und der artgerechten Pflege von Pflanzen. Teils, Teils. Natürlich sind Pflanzen die wichtigsten Gestaltungsmittel für Landschaftsgärtner. Deshalb ist es auch Teil der Ausbildung, die Namen und die Pflege verschiedener Pflanzen zu lernen. Die Azubis müssen wissen, wie Beete angelegt und Bäume gesetzt werden, Gehölz gepflegt und gestutzt wird und welche Pflanzen sich in ihrem Wachstum nicht gegenseitig stören. Aber die Landschaftsgärtnerei kann noch viel mehr als die Floristik: Du lernst, wie Du Gebäude begrünen, Themengärten schaffen oder Außenanlagen mit Treppen, Gewässern,
Sportgeräten oder Zäunen bestücken kannst. Auch im technischen Bereich müssen sich Landschaftsgärtner auskennen: Sie sind dafür verantwortlich, Baustellen einzurichten, d.h. für den Schutz schon bestehender Pflanzen zu sorgen, Bäume zu fällen, Pläne zu lesen und Maschinen bereitzustellen. Außerdem sind sie in der Lage, befestige Flächen herzustellen, also Wege zu pflastern oder Dränschichten zu bauen. Dränschichten leiten überschüssiges Wasser, z.B. bei Dachgärten, ab. Insgesamt dauert die Ausbildung zum Landschaftsgärtner drei Jahre. Im Betrieb lernen die Azubis in dieser Zeit in der Praxis die Gärtnerei, in der Berufsschule besuchen sie den theoretischen Unterricht. Fächer sind u.a. Pflanzenkunde, Technik oder Mathe. Das Einstiegsgehalt liegt übrigens bei ungefähr 2300 Euro und ist in den alten Bundesländern etwas höher. Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner ist sehr spezifisch – in der Regel findet man damit eine Anstellung in Fachbetrieben für GaLaBau. Um den Einstieg in andere Bereiche zu schaffen, braucht es Fortbildungen, oder ein angeschlossenes Studium. Falsch. Schon während der Ausbildung kann man sich in sieben verschiedenen Fachrichtungen spezialisieren: Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei und Zierpflanzenbau. Nach ihrem Abschluss stehen Landschaftsgärtern eine Menge Möglichkeiten offen. Sie können sich in der Forschung, bei Sportvereinen, Golfplätzen, Ingenieurbüros, Landschaftsarchitekten, Ministerien, Schulen, Universitäten, Straßenbauämtern, Friedhöfen oder Wasserwirtschaftsämtern bewerben. Um innerhalb dieser Berufe die Karriereleiter nach oben zu klettern, sind Weiterbildungen natürlich trotzdem sinnvoll. Nach einem Jahr Berufspraxis können sich Landschaftsgärtner z.B. zum Techniker ausbilden lassen, nach zwei Jahren auch zum Meister. Als Meister sind sie dann selbst in der Ausbildung tätig. Nach der Ausbildung zum Landschaftsgärtner kann man sich aber auch an der Uni für den Studiengang Landschaftsarchitektur oder Landschaftsbau einschreiben und den Bachelor- oder Masterabschluss machen. Dieser Artikel hat Dich über alles informiert, was es über die
Landschaftsgärtnerei zu wissen gibt. Du kannst Dich gleich
bewerben! Stopp, nicht so schnell! Du hast jetzt einen guten Einblick in die Welt der Landschaftsgärtnerei gewonnen. Wenn dieser Beruf Dein Interesse geweckt hat, informiere Dich unbedingt weiter, bereite Dich ausführlich auf die Bewerbung vor und such‘ Dir vielleicht im Vorfeld schon ein Praktikum. Das steigert Deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz enorm, denn es zeigt dem Chef, dass Du Engagement zeigst, und Natur liebst. Außerdem hilft es Dir, Deine Stärken und Schwächen einzuschätzen und lässt Dich herausfinden, ob der Beruf des Landschaftsgärtners wirklich Dein Traumjob ist.

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Bauen mit Beton, Holz und Stahl
Beton- und Stahlbetonbauer im Check
txn. Wer auf der Suche nach einer abwechslungsreichen Ausbildung im Handwerk ist, wird als Beton- und Stahlbetonbauer Spaß an der Arbeit haben, denn die gefragten Fachkräfte sind echte Spezialisten. Sie bauen Gussformen aus Holz, um dann maßgenaue Betonbauteile wie Wände, Treppen und Platten zu produzieren. Wenn einzelne Bauteile besondere Ansprüche erfüllen müssen, werden sie zusätzlich mit einer Bewehrung aus Stahl versehen. Die wichtigsten Voraussetzungen sind technisches Verständnis und Interesse am Umgang mit modernen Baustoffen und -maschinen. Der Wille zu körperlicher Arbeit, Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit sowie handwerkliches Geschick sind ebenfalls unverzichtbar. Die Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer beträgt drei Jahre: Nach zwei Jahren endet die Stufenausbildung mit dem Abschluss zum gelernten Hochbaufacharbeiter, Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonarbeiten. Die Spezialisierung findet erst im dritten Jahr statt und endet mit dem Abschluss zum gelernten Beton- und Stahlbetonbauer. Weitere Informationen online unter www.beton.org.
txn. Beton- und Stahlbetonbauer stellen anhand von Bauplänen maßgenaue Bauteile aus Beton her. Dafür sind technisches Verständnis und handwerkliches Geschick gefragt. Foto: betonbild/txn

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Artenschutz ist kein Randthema
Volker Bauer und LBV visieren nach Treffen runden Tisch an
Hilpoltstein (dn) Mit Schleiereulen- und Turmfalkenkästen fing alles an. Über den Vogel und Naturschutz fand Volker Bauer vor knapp zwanzig Jahren zur CSU. Seit 2013 sitzt er für den Stimmkreis Roth im Bayerischen Landtag. Dr. Norbert Schäffer hat eine ähnliche Vita. Jedoch sitzt Dr. Schäffer nicht im Bayerischen Landtag, sondern dem Landesbund für Vogelschutz als Landesvorsitzender vor. Anfang der Woche trafen sich beide zusammen mit dem LBV-Geschäftsführer Gerhard Koller, um über Bauers Arbeit im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz zu sprechen. Bauer zeigte sich beeindruckt von dem „großen Unternehmen“ (Bauer), zu dem sich der LBV mit seinen 60 Mitarbeitern am Standort Hilpoltstein entwickelt hat. Im Gespräch war man sich gleich zu Beginn einig, dass die illegale Tötung von stark bedrohten Tierarten nicht hinnehmbar sei, „denn Artenschutz ist kein Randthema. Glücklicherweise sind Innenministerium und Polizei hier in den letzten Jahren sensibler geworden“, lobte Dr. Schäffer. Über große landespolitische Themen, wie die Zukunft des Steigerwaldes, kam das Gespräch auf bayernweite
Herausforderungen. Besorgniserregend sei etwa das Wiesenbrütersterben in Bayern. „In den letzten Jahren haben wir 95 Prozent der Rebhühner verloren“, so Dr. Schäffer. Volker Bauer, MdL versprach zu diesem und anderen regionalen Themen einen Runden Tisch mit verschiedenen Interessensgruppen zu organisieren. Denn, so der Umweltpolitiker und Jäger Bauer, „Landwirtschaft, Forst, Jagd und Umweltschutz arbeiten entweder erfolgreich zusammen oder arbeiten sich aneinander auf. Es braucht gegenseitigen Respekt und Abstimmung, damit es draußen erfolgreich läuft.“

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Berufe-Check:
Zukunft der Krankenpfleg

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Kategorie 1:

USA (37%)

 

 

Am beliebtesten ist das klassische Auslandsjahr an einer USamerikanischen High School. Für zehn bis zwölf Monate teilt man Alltag, Schul- und Familienleben mit einer einheimischen Host Family (Gastfamilie). Auch der deutsche Bundestag bietet ein Austauschprogramm an, das sich vor allem an politisch interessierte Jugendliche richtet... und mit voll bezahlten Stipendien winkt.

 

Das Parlamentarische

Patenschafts-Programm (PPP)

 

Schüler oder Berufstätige zwischen 15 und 24 Jahren dürfen mit dem PPP die Luft der Neuen Welt schnuppern. Seit 1983 schicken der Kongress der USA und der Deutsche Bundestag Jugendliche für je ein Jahr ins Partnerland. Das Gründungsjahr ist gleichzeitig der Jahrestag der ersten Einwanderer aus

Deutschland in die USA. Über 300 Stipendien werden jedes Jahr vergeben. Finanziert werden die Kosten für Reise und Programm,  aber auch die Versicherung. Die Gastfamilien in den USA öffnen für die Austauschschüler ihr Zuhause und lassen sie für ein Jahr Teil ihrer Familie sein. Ob Schüler oder

Berufstätige – ein Platz an einer örtlichen High School oder einem Community College oder ein Praktikum in einem Unternehmen werden ebenso vermittelt. Wer sich bewerben will, findet weitere Informationen auf www.bundestag.de

 

 

 

Kategorie 2:

Kanada (9,5%),

Neuseeland (8,0%),

Australien (5,0%)

 

Kanada – das zweitgrößte Land der Welt – ist ein Land der Gegensätze: Moderne Städte wie Vancouver und Montreal pulsieren inmitten riesiger, unberührter Naturregionen. Neben den Inuit – den indigenen Einwohnern Kanadas -, leben Nachkommen von Einwanderer aus aller Welt, die je nach Region englisch oder französisch sprechen.

 

Neuseeland – das sind 23 000 Kilometer bis ans andere Ende der Welt. Die zwei Inseln des Landes beeindrucken mit endlosen Stränden, Bergseen, sprudelnden Geysiren, Fjorden, Vulkanen und Regenwäldern. Eine ebenso atemberaubende Landschaft bietet Australien mit seinen Wüsten, Korallenriffen und Surfstränden.

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Kategorie 3:

Europa (8,0%)

 

Aber es muss nicht gleich ein anderer Kontinent sein: Knapp 8 % der Austauschschüler reisen in unsere europäischen Nachbarländer. Ganz vorne mit dabei ist Frankreich mit 420 Teilnehmern an staatlichen Förderprogrammen jährlich. „Auslandserfahrungen

und interkulturelle Kompetenzen erwerben“ - damit wirbt das VOLTAIRE-Programm und lädt Schüler der 9. und 10. Klasse nach Frankreich ein.

 

Das Voltaire-Programm des Centre Francais

 

Die Besonderheit dieses Austauschprogramms gleich vorweg: Du gehst nicht nur für 6 Monate nach Frankreich, Dein Austauschpartner besucht Dich davor für dieselbe Zeit in Deutschland. Ein Jahr lang erlebt ihr also gemeinsam die jeweils fremde Sprache,

Schule und Kultur eures gleichaltrigen Gastgeschwisters. Einige Grundkenntnisse in Französisch solltest Du schon mitbringen – die Eingewöhnung in der neuen, französischsprachigen

Schule geht aber meistens schnell. Wenn Deine schulischen Leistungen passen, darfst Du nach dem Auslandsjahr auch ganz normal in die nächste Jahrgangsstufe an Deiner deutschen Schule vorrücken.

Auch finanziell wirst Du als Teilnehmer von dem Programm unterstützt: Das Deutsch-französische Jugendwerk steuert Zuschüsse für Vermittlung und Reisekosten bei. Weitere Infos zur Bewerbung gibt es direkt auf centre-francais.de oder beim Bayerischen

Jugendring.

 

Für besonders Abenteuerlustige: Auf Auslandsmission als „Botschafter Bayerns“

 

Du willst weiter weg? Bayerische Schüler schickt

das Kultusministerium nach Osteuropa, Afrika,

Asien oder Lateinamerika. Mit dabei

sind zum Beispiel Indien oder Brasilien.

Ein Stipendium in diesen Ländern

ist etwas ganz besonderes. Ein

Auslandsjahr in China etwa

trauen sich jährlich nur 70

deutsche Schüler zu.

 

Wenn Du zwischen 15 und 18 Jahren alt bist, und eine

Fachoberschule oder ein Gymnasium besuchst oder später besuchen willst, kannst Du Dich bewerben. Auch bei diesem Programm leben die Austauschschüler in Gastfamilien und gehen ganz normal zur Schule. Musikalisch begabte Jugendliche

werden bei einem besonderen Programm in Ungarn gefördert. Weitere Zielländer sind Bulgarien, Rumänien, Russland oder die Türkei. Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Deutschen „Youth for Understanding“-Komitees.

Quelle: bundestag.de;

stubenhocker-zeitung.de;

km.bayern.de; weltweiser.der

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