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AUSGABE 13 - Sommer 2015

Inhaltsverzeichnis

Wie kommt man auf die Idee, sich zum Medienfachwirt weiterbilden zu lassen? Was bringt das für Vorteile? Was sind die Voraussetzungen dafür? Im Gespräch mit Frank Schaffer, Medienfachwirt in unserem Online-Druckshop www.lw-flyerdruck.de.

Außerdem:

 - Gewinnspiel Europapark

 - Newsticker 4girls

 - Newsticker 4boys

 - Zeitarbeit als Karrieresprungbrett

 - Berufe-Check: Betonbranche bietet Chancen

 - Berufe-Check: Fachkraft für Speiseeis

 

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ersten Artikel

 

 

 

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Jubiläumssaison in Deutschlands größtem Freizeitpark

Der Europa-Park feiert seinen 40. Geburtstag!

Gewinnen Sie 2 Ehren-Eintrittskarten!

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Als bester Freizeitpark der Welt gefeiert, startet der Europa-Park 2015 in sein großes Jubiläums-Jahr. In den vergangenen 40 Jahren schenkten unglaubliche 100 Millionen Besucher Deutschlands größtem Freizeitpark sein Vertrauen und ließen sich von seiner einmaligen Atmosphäre in seinen Bann ziehen. Hierfür möchten sich die Macher nun gebührend bedanken und mit allen Gästen in der Zeit vom 28. März bis zum 8. November eine einmalige Saison mit vielen tollen Überraschungen und Highlights feiern.

 

Durch ganz Europa an nur einem Tag!

Ganz egal ob Island, Russland oder Österreich – 13 europäische Themenbereiche mit landestypischer Architektur, Gastronomie und Vegetation warten auf erkundungslustige Urlauber. Für alle Adrenalinsüchtigen bietet der Europa-Park eine Vielzahl an atemberaubenden Achterbahnen. Ob die Holzachterbahn „WODAN-Timeburcoaster“, die Katabult-Achterbahn „blue fire Megacoaster powerd by GAZPROM“, oder die Dunkel-Achterbahn „Eurosat“, die ihre Fahrgäste auf eine unvergessliche Reise ins Weltall katapultiert, sie alle bieten Action pur! Wer eine kleine Pause von all dem rasanten Spaß braucht, kann im Magic Cinema im französischen Themenbereich eine kleine Auszeit nehmen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Seit 2009 verbindet den russischen Energiekonzern GAZPROM und den Europa-Park eine vertrauensvolle und zuverlässige Partnerschaft. Dabei setzen die beiden Unternehmen auch auf Kontinuität: GAZPROM und der Europa-Park haben ihre Zusammenarbeit ab der Saison 2015 um weitere fünf Jahre verlängert. Wer einmal relaxen will, den nimmt die „Panaramabahn“ mit auf eine gemütliche Reise. Im italienischen Themenbereich schweben die Gäste mit „VOLO da Vinci“ durch die Lüfte. Der neue 4D-Film „Das Zeitkarussell“ bietet ein mitreißendes Abenteuer, in dem die Euromaus und ihre Freunde die Zuschauer auf eine unvergessliche Reise durch die Vergangenheit nehmen. Die ganz Kleinen sind unter anderem in der „Elfenfahrt“, in der Welt der Kinder und in Grimms Märchenwald bestens aufgehoben. In der Familienattraktion „ARTHUR – Im Königreich der Minimoys“ erleben die Besucher bei einem 550 Meter langen Flug über das unterirdische Universum sieben fantastische Königreiche mit allen Sinnen. Neben der Themenfahrt „ARTHUR“ warten in der Erlebniswelt ein zehn Meter hoher Freefall-Tower. „Wurzelrutschen“, „Minos Speilecke“, und ein Mül-Müls Karussell“ mit lustigen Weißen Fell-KugelTierchen auf die Besucher.

 

Neu in 2015:

Mit „Beautiful Europe“ bietet der Europa-Park ein unvergessliches Erlebnis. Die moderne Projektionsshow ist das größte mobile digitale 360-Grad Kino der Welt und ausgestattet mit elf Hochleistungs-Projektoren sowie einer mächtigen Soundkulisse, die die Zuschauer mit allen Sinnen in die tiefen des Meeres oder in die Weiten eines französischen Lavendelfeldes entführen wird. Die Neugestaltung des Euro-Towers im Französischen Themenbereich bietet ein weiteres ganz besonderes Highlight. Der beliebte Aussichtsturm wurde aufwendig umgestaltet und erstrahlt in neuem Glanz. Die interaktive Bootsfahrt „Whale Adventures“ im isländischen Themenbereich wird ab Frühjahr um zwei Indoor-Bereiche und einen Eingang ergänzt, während im Spanischen Themenbereich die „Kolumbusjolle“ mit einem neuen Auftritt und modernster Technik überzeugt. Der „Erdinger Weißbiergarten“ beim „Seehaus-Restaurant“ im Österreichischen Themenbereich hingegen lädt dazu ein sich in gemütlicher Runde für die bevorstehenden Abenteuer zu stärken. In der neuen Eisshow „Surpr`Ice with the Gods of Greese“ treibt die böse Medusa ihr Unwesen und verwandelt alle griechischen Götter zu Stein. Eine Reise durch die Welt der Kontraste erwartet die Besucher in der Varieté-Show „White Balance“ im Teatro dell´Arte. Um den King of Rock´n´Roll, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden wäre, dreht sich alles in der Globe-Show „Let´s celebrate EP“. „Die Rückkehr des Schwarzen Ritters“ bietet eine spektakuläre Arena-Show, in der ein unheilvoller Bösewicht für Aufruhr sorgt. Hoch her geht es ab dem 23. Mai bei der Highdiving-Show „Swing, Twist and Splash“. Zum ersten Mal springen Turmspringmeister nicht nur von bis zu 25 Meter hohen Türmen ins Becken, sondern auch von einer schwingenden Schaukel. Mit über 23 Stunden Show-Programm ist der Europa-Park der grüßte Entertainment-Park der Welt.

 

Für das leibliche Wohl ist stets gesorgt.

Der Europa-Park ist das größte Hotel Resort Deutschlands und bietet mit seinen parkeigenen 4-Sterne Hotels nicht nur in kulinarischer Hinsicht für jeden Geschmack das Richtige. Auch hier sorgen verschiedene Ausrichtungen für unterschiedlichstes Ambiente. Von wildromantisch bis rustikal ist alles dabei.

 

Freizeitspaß zu jeder Jahreszeit.

Seit mehr als zehn Jahren hat sich das Konzept der Jahreszeiten im Europa-Park bewährt. Von den Neuheiten im Frühling zu den spritzigen Wasserattraktionen im abenteuerlichen Sommer, über die schaurigen Momente an Halloween, bis hin zum gigantischen Winterwunderland an Weihnachten, zeigt sich der Europa-Park stets von einer ganz anderen Seite. Für Abwechslung ist immer gesorgt.

 

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2015 vom 28. März bis zum 8. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Infoline: 07822/ 77 66 88.  Weitere Informationen auch unter www.europapark.de

 

DIE PREISFRAGE

 

Wie heißt die neue 360-Grad Kino-Show des Europa-Parks?

 

Senden Sie Ihr Lösungsvorschläge bitte nur mit vollständiger Anschrift und Telefonnummer an

 

WochenPost aktuell

Postfach 1511

91143 Roth

 

Oder per E-Mail an:

 

verlosung@wopo-aktuell.de

 

(Bitte geben sie auch in diesem Fall Ihre komplette Anschrift an).

 

Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Wir wünschen viel Glück!

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Schlechte Nachrichten, Mädels: Statistisch gesehen leidet Ihr mehr unter Schulstress als Eure männlichen Klassenkameraden. Wenn Ihr im Unterricht viel Arbeit aufgebrummt bekommt und von Euren Lehrern unter Druck gesetzt werdet, belastet Euch das mehr als die Jungs.

 

Die Psyche reagiert darauf mit Stresssymptomen: Die reichen von Kopfschmerzen, über Schlafprobleme, Gereiztheit und Rückenproblemen bis zu Depressionen. Die Krankenkasse DAK und die Universität Lüneburg haben 4500 Jugendliche aus ganz Deutschland befragt: Davon klagten 38,2 Prozent der Mädchen über psychosomatische Beschwerden, bei den Jungs waren es nur 21,3 Prozent. Die stressigsten Phasen machen beide in der Pubertät und beim Übergang ins Berufsleben durch. Die größten Unterschiede zwischen Mädchen und Jungs zeigten sich übrigens bei Kopfschmerzen: Darunter leiden immerhin vier mal so viele Mädchen wie Jungs. Trotzdem machen Mädchen häufiger Abitur als ihre männlichen Altersgenossen und haben im Schnitt bessere Noten.

Stress in der Schule – Lasst Euch nicht unterkriegen, Mädels!

Mädels und Mathe - Seid selbstbewusster!

Allerdings gibt es bei uns immer noch eine große Unterbesetzung von Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen. In einem aktuellen Bericht der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) wird Deutschland dabei sogar zu den Ländern mit dem größten Geschlechtergefälle gezählt. In mathematisch-technischen Berufen verdienen Männer auch heute noch viel mehr als Frauen, sogar wenn sie dieselbe Ausbildung gemacht haben. Bei sozialen und medizinischen Berufen ist das Verhältnis genau umgekehrt.

 

Das muss nicht so sein: in Südkorea gibt es bei den Berufswünschen z.B. kaum Unterschiede zwischen Mädchen und Jungs. Auch Eltern können sich in vielen asiatischen Ländern viel eher vorstellen, dass ihre Tochter einmal eine naturwissenschaftliche Karriere einschlägt. In Deutschland würden nur 15 Prozent der Eltern ihrer Tochter zutrauen, Ingenieurin zu werden, aber 40 Prozent ihrem Sohn.

Die Begeisterung für Mathe und Naturwissenschaften ist also eine Frage der Erziehung und dem Bild, das Mädchen von sich selbst und ihren Fähigkeiten haben. Bildungsexperten vermuten, dass die gesellschaftlichen Rollenbilder Mädchen ein geringeres Selbstbewusstsein in Naturwissenschaften und Mathematik vermitteln. In der OECD-Studie kam heraus, dass es viel mehr Jungs gibt, die glauben, Talent in Mathe zu besitzen, als Mädchen - auch wenn sich ihre Leistungen in Wahrheit gar nicht unterschieden. Jungs sind also gar nicht besser in Mathe, sie sind nur selbstbewusster. Also glaubt an euch!

 

Quellen: www.n-tv.de; www.sueddeutsche.de

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Spielideen für draußen

Die Sonne scheint und es geht ab ins Freibad, an den See oder in den Park. Nach stundenlangem Faulenzen wird das Nichtstun dann aber doch zu öde und ein Bisschen Bewegung und Ablenkung sind willkommen. Hier siehst Du einige Vorschläge, wie die Stunden im Freien noch amüsanter und schöner gestaltet werden können.

 

Kubb:

Kubb oder „Wikingerschach“ ist ein Geschicklichkeitsspiel mit strategischen Elementen, welches ursprünglich aus Skandinavien stammt aber inzwischen sich ebenfalls in Deutschland größter Beliebtheit erfreut. Nachdem zwei Teams gebildet wurden, geht es darum, durch Werfen von Holzklötzen die gegnerischen „Soldaten“ zu treffen und letztlich den in der Mitte des Spielfelds stehenden König anzugreifen. Ein absoluter Hit für den Tag im Park!

Bereits für etwa 35 Euro ist dieses kurzweilige Spiel zu haben.

 

Slackline:

Beim „Slacklinen“ kommt es auf Balance, Konzentration und Koordination an. Zuerst wird die Slackline zwischen zwei Punkten, z.B. Bäumen, gespannt. Mit viel Körperbeherrschung und Gleichgewichtsgefühl wird nun versucht, ähnlich wie beim Seiltanz, auf der Slackline ohne herunterzufallen zu balancieren. Mit zunehmender Zeit und Übung können verschiede Tricks und Sprünge hinzugefügt werden. Neben viel Spass ist das „Slacklinen“ ein optimales Ergänzungstraining für alle Kletterfreunde, Wintersportler und Longboarder. Für ein Einstiegsset müssen circa 30-50 Euro veranschlagt werden.

 

 

Quellen:

http://www.kubb-deutschland.de/

http://www.slackliner.de/ | http://www.amazon.de/

 

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Weitere Anerkennung

für Fremdsprachenausbildung

Berufsabschluss der ASCO im Deutschen und Europäischen

Qualifikationsrahmen dem Niveau 4 zugeordnet

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für Ausbildungsbeginn September

Coburg – Im Zuge der Vereinheitlichung und besseren Vergleichbarkeit von Berufsabschlüssen innerhalb der EU werden sukzessive auch schulische, also überbetriebliche Berufsabschlüsse im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen entsprechenden Niveaus zugeordnet. Dies ist auch deshalb zu begrüßen, weil damit die Vergleichbarkeit mit betrieblichen Ausbildungen innerhalb Deutschlands verbindlich geregelt wird. Die Berufsausbildung ist innerhalb Europas von Land zu Land sehr unterschiedlich. Während in vielen Ländern ein sehr hoher Akademisierungsgrad vorherrscht, hat in Deutschland die klassische praxisorientierte Berufsausbildung einen hohen Stellenwert. Zur Umsetzung des EQR haben mittlerweile 36 europäische Staaten die Entwicklung nationaler Qualifikationsrahmen (NQR) beschlossen. Diese NQR können eine unterschiedliche Anzahl von Niveaus haben und unterschiedliche Ziele verfolgen. Neben Deutschland haben 19 weitere Länder ihre NQR im Rahmen der Referenzierung dem EQR zugeordnet. Auf dem Niveau 4 des Qualifikationsrahmens finden sich die Duale Berufsausbildung (3 - und 3 ½ - jährige Ausbildungen) sowie die vollqualifizierende Berufsausbildung nach BBiG/HwO (Quelle: www.dqr.de).

„Die Einordnung im Qualifikationsrahmen, die seit 2014 auch auf unseren Abschlusszeugnissen vermerkt werden darf, ist eine wichtige Orientierung im europäischen Arbeitsmarkt“ freut sich Matthias Schmidt-Curio, Geschäftsführer der Coburger Berufsfachschule ASCO. „Die Ausbildung ist weit mehr als „nur“ ein Sprachkurs,“ erläutert Schmidt-Curio. „Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben auch in Deutschland mit der Einordnung des Abschlusses ihre Schwierigkeiten – größere Arbeitgeber wie das Auswärtige Amt oder internationale Großkanzleien befinden sich mittlerweile in einem harten Wettbewerb um gut ausgebildete Fremdsprachenkorrespondenten, die hätten sicherlich den DQR nicht benötigt“, so Schmidt-Curio. Die bayerischen Berufsfachschulen sind generell über die Zuordnung erfreut, weiß Barbara Renkenberger, Schulleiterin der Berufsfachschule in Coburg, zu berichten. Wichtig war es den Schulleitern bei ihrem Treffen in Landshut Ende des Jahres, darauf hinzuweisen, dass die Stufe 4 nur für den an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsfachschule erworbenen Berufsabschluss gilt. So sind die berufsbegleitende Weiterbildung der IHK zum Fremdsprachenkorrespondenten sowie etliche „nicht-staatliche“ Abschlüsse diverser Privatschulen im DQR Niveau 4 nicht erfasst.

 

Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn im September sind noch möglich.

 

Die ASCO Sprachenschule Coburg ist die älteste unabhängige private Sprachenschule Deutschlands. Gegründet wurde sie als „Sprachendienst Erich und Ursula Schmidt“ im Jahr 1947. Seit der Gründung vor über 60 Jahren wird die ASCO als Familienunternehmen in Coburg geführt.  Mit „Leidenschaft für Sprachen“ ist die ASCO als mittelgroße regional verwurzelte Schule zu einem der bundesweit qualitativ führenden Institute geworden. Die Berufsfachschule der ASCO ist die älteste staatlich anerkannte Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe in Oberfranken.

 

Neben der berufsqualifizierenden Vollausbildung zum Abschluss „Staatlich geprüfte/r Fremdsprachenkorrespondent/in“, die Schüler/innen aus dem gesamten Bundesgebiet in Coburg absolvieren, bietet die ASCO in allen Sprachen Sprachdienstleistungen, Übersetzungen,  Dolmetscherdienste und Firmenschulungen, Einzelunterricht oder Minikurse sowie berufsbegleitende Abendkurse, Nachhilfe und Kindersprachkurse - die Kidskurse.

 

Kontakt

ASCO Gruppe Coburg | Oberer Bürglaß 21 | 96450 Coburg

 

Tel. +49(0)95 61 - 9 26 63

Fax. +49(0)95 61 -  7 63 32

www.asco-gruppe.de

 

 

Top-Ausbildung für Menschen mit „Leidenschaft für Sprachen“ – Tag der offenen Tür am 09.05.

 

Coburg – Englisch macht Ihnen Spaß? Sie arbeiten gerne mit Menschen? Sie haben Kommunikationstalent? Sie wollen etwas von der Welt sehen? Dann ist ein Beruf mit Sprachen für Sie bestimmt das Richtige. Die Absolventen der ASCO arbeiten weltweit überall da, wo es auf Kommunikation mit Menschen aus anderen Ländern ankommt. Ob im Hotel oder im Auswärtigen Amt, als Reiseleiterin oder in der Exportabteilung, in Deutschland oder im Ausland – Sprachler werden überall gesucht. Die ASCO bildet seit über 60 Jahren in Coburg Sprachenprofis aus und arbeiten mit vielen internationalen Firmen zusammen.

Die zweite Fremdsprache Spanisch oder Französisch kann ohne Vorkenntnisse in der Ausbildung erlernt werden. An der ASCO legen Sie neben der staatlichen bayerischen Prüfung für Fremdsprachenkorrespondenten eine Zusatzprüfung zum geprüften Fremdsprachenassistenten ab. Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn September 2015 sind noch möglich – die Plätze sind allerdings begrenzt.

 

Am 9. Mai findet der zweite Tag der offenen Tür der ASCO statt. Von 11 - 15 Uhr besteht die Möglichkeit, sich unverbindlich über die Ausbildung zu informieren und Dozenten und Institutsleitung in lockerer Atmosphäre kennenzulernen.

 

Die ASCO ist übrigens die älteste unabhängige private Sprachenschule Deutschlands. Seit der Gründung 1947 wird sie von der selben Familie geführt. Informationen vorab auch unter www.asco-coburg.de

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Medienfachwirt: Interview mit Herrn Frank Schaffer

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Heute stellen wir Euch in dieser Rubrik einen sehr engagierten Mitarbeiter von Verlag + Druck LINUS WITTICH vor: Frank Schaffer, Medienfachwirt in unserem Online-Druckshop www.lw-flyerdruck.de.

Wie kommt man auf die Idee, sich zum Medienfachwirt weiterbilden zu lassen? Was bringt das für Vorteile? Was sind die Voraussetzungen dafür? Diese und weitere Fragen haben wir in folgendem Interview für Euch mit ihm diskutiert.

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F. S.: Mein Name ist Frank Schaffer, ich bin 31 Jahre alt und seit knapp vier Jahren bei der Verlag + Druck LINUS WITTICH KG angestellt. Den Medienfachwirt in der Fachrichtung Digital habe ich bei der IHK (Industrie und Handelskammer) Bayreuth absolviert. Meine Freizeit verbringe ich viel am PC, fahre Motorrad, treibe Kraftsport und „werkle“ zum Ausgleich, fern vom Web, gerne in der Natur.

4real: Bitte stellen Sie sich doch zu Beginn des Interviews kurz vor.

4real: Was genau kann man sich unter einem Medienfachwirt denn vorstellen?

 

F. S.: Der Medienfachwirt ist eine Aufstiegsqualifizierung für Berufe der Medienbranche. Die Ausbildung dauert in Teilzeit 2-4 Jahre und qualifiziert dazu, ganze Medienprozesse von der Planung, über das Marketing bis hin zur Produktion selbstständig wahrzunehmen. Ein Medienfachwirt übernimmt Personalverantwortung und ist befähigt, betriebliche Aus- und Weiterbildungen auszuüben.

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F. S.: Nein, meine Ausbildung habe ich im Außendienst als Versicherungskaufmann absolviert. Nach meiner Zeit bei der Bundeswehr arbeitete ich noch zwei Jahre im Innendienst eines Versicherungskonzerns und musste dann feststellen, dass ich diesen Beruf nicht für den Rest meines Lebens ausüben möchte. Ich bekam ein Job-Angebot von einer Online-Druckerei und schlug zu. Da ich mich privat viel mit Videobearbeitung und Flyer-Gestaltung beschäftigte, lernte ich schnell und war dann vor allem für das Prüfen und Erstellen von Druckdaten, sowie den Kundensupport verantwortlich. Die Abwechslung und Vielseitigkeit faszinierte mich von Anfang an.

4real: Haben Sie bereits Ihre Ausbildung im Bereich der Medien absolviert?

 

F. S.: Ich wollte eine Ausbildung in der Medienbrache durchlaufen, sammelte dafür Berufserfahrung und konnte dann den Medienfachwirt erlernen. Außerdem ist gerade in dieser Branche wichtig, stets am Ball zu bleiben. Zu guter Letzt wollte ich mehr Verantwortung übernehmen.

4real: Was hat Sie dazu bewogen, die Weiterbildung zum Medienfachwirt zu absolvieren?

F. S.: Auf jeden Fall, auch wenn die Ausbildung zum Medienfachwirt viel Disziplin, Willen, Durchhaltevermögen und Geld kostet. Am Ende ist man bereit, selbständig „sein“ kleines Unternehmen zu führen und wächst mit jeder neuen Aufgabe des Alltags. Ob Außendienst, Bundeswehr, Innendienst oder Druckdatenprüfer, in jeder Station konnte ich Erfahrung sammeln, die mir heute weiter hilft.

4real: Würden Sie, wenn Sie noch einmal die Wahl hätten, die gleiche Ausbildungs- und Berufswahl treffen?

F. S.: Der schönste Moment als Medienfachwirt war der Moment, als „mein“ Druckshop nach sehr viel Arbeit online ging.

4real: Was war Ihr bisher schönster, aufregendster oder eindrucksvollster Moment als Medienfachwirt?

4real: Vielen Dank für Ihre Zeit und das interessante Interview.

4real: Welche Aufgaben unterliegen Ihnen nun und inwiefern unterscheiden sie sich zu der Arbeit, die Sie vor Ihrer Weiterbildung leisteten?

F. S.: Nach meiner Ausbildung zum Medienfachwirt begann ich als Projektleiter bei LINUS WITTCH, um einen Online-Druckshop zu erstellen. Von der Preiskalkulation über die funktionelle Planung und Realisierung des Shops, bis hin zum Marketing und die spätere Kundenbetreuung übernahm ich von Anfang an alle Aufgaben. Der Shop entwickelte sich schnell und ich bekam Personalverantwortung in Form von Mitarbeitern und Auszubildenden. Mittlerweile liegen meine Aufgaben im betriebswirtschaftlichen und personellen Handeln, im Marketing, der Planung und Durchführung von Projekten (z.B. ein neues Produkt in den Shop aufnehmen und dieses zu vermarkten).

Kurz gesagt, ich bin Verantwortlicher für den Geschäftsbereich Online-Druck.

F. S.: Einen typischen Tag gibt es in diesem Beruf nicht. Jeder Tag ist anders!

Morgens verschafft man sich einen Überblick und setzt Prioritäten. Es wird geprüft, welche Anfragen und Aufträge über Nacht eingegangen sind. Diese werden dann nach und nach abgearbeitet. Druckaufträge müssen z.B. immer bis 11:00 Uhr zur Produktion freigegeben werden, damit sie fristgerecht beim Kunden eintreffen. Da kann es manchmal ganz schön eng werden und es kommt auf die Teamarbeit an. Angebotskalkulation und Ausschreibungen werden anschließend erledigt. Nachmittags stehen immer verschiedene Projekte an, z.B. ein neues Druckprodukt in den Shop aufnehmen, eine Marketingkampagne betreuen oder auswerten, Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Weiterentwicklung des Shops usw. Doch auch nach Feierabend checkt man immer wieder, was im Shop so passiert ist und liest Artikel, von denen man lernen kann. Nicht weil man muss, sondern weil man will.

4real: Wie sieht ein typischer Tag als Medienfachwirt in Ihrem Unternehmen aus?

F. S.: Kaufmännisches Verständnis, Organisationstalent, Interesse an Technik und Medien, wie Social Media, Print und Web. Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit und Zielstrebigkeit sollten auch keine Fremdwörter sein.

4real: Welche Voraussetzungen und Interessen sollte man für diesen Berufsweg mitbringen?

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Berufe-Check

Ausbildung  zum/zur Klempner/in

Du bist körperlich fit und interessierst Dich dafür, praktisch zu arbeiten? Vielleicht ist der Beruf des/der Klempners/Klempnerin etwas für Dich.

Kurzprofil:

Beruf im Metallbau

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Vergütung während der Ausbildung: zwischen 529 und 680 Euro

Arbeitsorte: Klempnereien und Spenglereien, Dachdeckerbetriebe und Firmen der Lüftungsinstallation

Interesse an praktischen

und körperlichen Tätigkeiten

Wichtige Schulfächer:

Mathe, Physik und Werken

Die Hauptaufgabe von Klempnern/innen oder Spenglern/innen besteht in der Anfertigung von Blechbauteilen für den Gebäudebau. In diesem handwerklichen Beruf geht es um die Herstellung, Verarbeitung und Montage von Metallbauteilen, z.B. das Schneiden, Löten, Biegen und Falzen von Regenrinnen, Blitzableitern, Dach- und Kaminverkleidungen, Fassaden- und Balkonteilen. Hierbei wird mit unterschiedlichen metallischen Materialien, wie Aluminium, Zink, Messing, Blei, Stahl und Kupfer gearbeitet.

 

Nachdem vor Ort die benötigten Blechkonstruktionen mit den Bauherren abgesprochen, die Baupläne studiert und letztlich die genauen Maße abgenommen wurden, geht es zurück in die Werkstatt. Hier müssen von Skizzen und Schablonen angefertigt werden, falls mehrere identische Elemente benötigt werden, und an die  Teile endgültig gefertigt werden. Der geschickte Umgang mit Metall verarbeitenden Maschinen wie Schweißgeräten, Metallstanzen und -pressen gehört bei diesem Beruf zum Alltag. Im Anschluss werden die fertigen Bauteile zur Baustelle transportiert. Nach Aufbau von Arbeitsgerüsten, Absturzschutzsystemen und Seilwinden kann mit der Installation der Blechteile am Gebäude begonnen werden.

Was mache ich eigentlich als Klempner/in?

Foto: picsfive - Fotolia

Für die Ausbildung zum/zur Klempner/in wird mindestens ein Hauptschulabschluss benötigt, wobei je nach Betrieb unterschiedliche Anforderungen bestehen können. Nachdem es sich um einen handwerklichen Beruf handelt, ist eine gewisse Geschicklichkeit mit den Händen unabdingbar. Ferner ist aufgrund der Montagetätigkeiten hoch oben an Gebäuden Schwindelfreiheit, körperliche Beweglichkeit und eine widerstandsfähige Konstitution gefordert. Bei der Werkstattarbeit kommt es vor allem auf eine exakte Arbeitsweise, räumliches Vorstellungsvermögen, Selbstständigkeit und letztlich die Freude an der Metallbearbeitung an.

Welche Voraussetzungen und Interessen sollte ich mitbringen?

Bei dem anerkannten Ausbildungsberuf im Handwerk handelt es sich in der Regel um eine duale Ausbildung von 3,5 Jahren. Dual bedeutet, dass Teile der Ausbildung nicht direkt im Betrieb, sondern in Berufsschulen stattfinden. Insgesamt müssen zwei getrennte Teile der Gesellenprüfung abgelegt werden; der erste am Ende des 2. Ausbildungsjahres und ein weiterer am Ende der 3,5 Jahre.

In der Berufsschule werden Kenntnisse in Fächern der Allgemeinbildung wie Deutsch und Wirtschaft, als auch berufsspezifische Themen wie Materialkunde geschult. In dem Ausbildungsbetrieb werden die vielseitigen Fähigkeiten rund um die Anfertigung und Bearbeitung von Blechteilen, insbesondere die professionelle Handhabung der zahlreichen Maschinen, vermittelt.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Im Allgemeinen gilt für alle Ausbildungsberufe, dass sich durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen die berufliche Perspektive erheblich verbessern lässt. So kann man beispielsweise bereits während der Ausbildung Zusatzqualifikationen im Bereich Waren- und Wirtschaftsrecht sammeln. Nach dem erfolgreichen Abschluss zum/zur Klempner/in besteht  ferner die Möglichkeit der beruflichen Weiterbildung zum/zur Klempnermeister/in, wodurch die Fähigkeit, Führungsaufgaben zu übernehmen, oder der Schritt in die Selbstständigkeit erworben werden kann.

Was kann ich nach der Ausbildung machen?

Quellen:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/

http://www.arbeitsagentur.de/

http://www.berufskunde.com/

Lexikon der Ausbildungsberufe (Ausgabe 2014/2015)

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Berufe-Check

Elektroniker für Automatisierungstechnik

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Installieren, Programmieren, Testen

Schulabgänger, die sich für einen technisch orientierten Beruf interessieren, sollten eine Ausbildung zum „Elektroniker für Automatisierungstechnik“ (m/w) in Betracht ziehen. Denn hier lernen sie, wie industriell arbeitende Automaten konstruiert, programmiert und gewartet werden.

Während der dreieinhalbjährigen Lehre erfahren die technik- und mathematikbegeisterten Auszubildenden wie hochkomplexe, rechnergesteuerte Industrieanlagen entstehen. Dazu müssen sie die Systeme nicht nur montieren, sondern auch programmieren. Regelmäßige Testläufe gehören ebenso zu den Ausbildungsinhalten wie die Wartung, Bedienung und Reparatur der Anlagen. „Wer sorgfältig arbeitet und technikbegeistert ist sowie Mathematik- und Informatikkenntnisse mitbringt, hat gute Chancen auf eine Lehrstelle“, erklärt Petra Timm, Unternehmenssprecherin bei Randstad Deutschland.

Nach bestandener Prüfung finden die „Elektroniker für Automatisierungstechnik“ ihren Einsatz in den Bereichen Antriebs-, Mess- oder Steuerungstechnik und bei Herstellern von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen. Fachkräfte, die sich weiter spezialisieren möchten, können ihren Industriemeister oder eine Weiterbildung zum Prozessmanager im Bereich Elektrotechnik machen. txn.

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Automatisch arbeitende Maschinen sind Fachgebiet der „Elektroniker für Automatisierungstechnik“ (m/w). In der Ausbildung lernen sie, derartige Anlagen zu installieren, zu programmieren und zu warten. txn. txn-Foto:

randstad/panthermedia

Berufe-Check

Berufe in der Alten- und Krankenpflege

Wer sich für eine Ausbildung in der Kranken- und Altenpflege entscheidet, landet keineswegs in einer beruflichen Sackgasse. Es gibt viele Möglichkeiten, sich in diesem Berufsbild weiterzuentwickeln oder administrative Aufgaben zu übernehmen und so Karriere zu machen. Du kannst Dich auch in einem bestimmten medizinischen, technischen oder sozialen Bereich spezialisieren: Es gibt z.B. Weiterbildungen in der Schmerztherapie, Pflegeberatung, Palliativpflege oder im Qualitätsmanagement. Die Pflegewissenschaft entwickelt sich ständig weiter - neue Weiterbildungstrends bieten jetzt auch die Möglichkeit, sich im Bereich Gesprächsführung und Beratung zu spezialisieren. Dabei lernst Du, kultursensibel auf Menschen einzugehen, die vielleicht aus anderen Ländern kommen und vielleicht andere, auch religiöse, Vorstellungen von Alter und Krankheit haben.

 

Währenddessen steigt jährlich die Zahl alter Menschen: Heute sind 4,1 Millionen Menschen in Deutschland 80 Jahre und älter. Das heißt, dass auch der Bedarf an Kranken- und Altenpfleger_innen immer weiter wächst. Weil die Pflicht zum Bundes- oder Zivildienst abgeschafft wurde, fehlen noch mehr Fachkräfte. Das Statistische Bundesamt hat errechnet, dass im Jahr 2025 schon 150.000 Pfleger_innen fehlen werden, um den Bedarf in der Kranken- und Altenpflege zu decken. Noch ein guter Grund, sich für diesen Beruf zu entscheiden, und dort zu arbeiten, wo Du dringend gebraucht wirst!

 

 

Quellen: www.berufenet.arbeitsagentur.de;

www.vom-fach-fuer-menschen.de; www.spiegel.de

Weiterführende Möglichkeiten und Perspektiven in der Kranken- und Altenpflege

Wer will schon Windeln wechseln? Krankheit, Belastung, Schichtarbeit - wer in der Alten- und Krankenpflege arbeitet, steht unter ständigem psychischem und körperlichem Stress, wird schlecht bezahlt und hat kaum Möglichkeiten, Karriere zu machen. Ein Knochenjob, aus dem die meisten Fachkräfte schon nach wenigen Jahren Berufserfahrung wieder aussteigen. Eine berufliche Sackgasse... ... Oder?

 

Die Alten- und Krankenpflege bietet viele spannende Berufsfelder und Spezialisierungsmöglichkeiten, sie gibt dir die Chance Karriere zu machen, Verantwortung zu übernehmen und jeden Tag Gutes zu tun. Trotzdem entscheiden sich immer weniger Schulabsolvent_innen für diese Ausbildung. Wie viele Sozialberufe hat auch die Kranken- und Altenpflege ein wenig verlockendes Image und wird von der Öffentlichkeit nur wenig anerkannt. Viele Schulabsolvent_innen sehen nur die belastende und schwere Seite dieser Berufe, und vergessen, wie erfüllend und belohnend sie tatsächlich sein können.

 

Hilfe und Trost spenden, an Menschen, die aufgrund von Alter und Krankheit im Alltag auf Hilfe angewiesen sind - ihr Lächeln und ihre Dankbarkeit geben den Pflegerinnen und Pflegern etwas wertvolles zurück. Sie arbeiten täglich hautnah mit anderen Menschen zusammen und geben ihrem Leben mit ihrer Fürsorge ein bisschen Normalität zurück.  Die Alten- und Krankenpflege ist ein verantwortungsvoller Beruf, der Sinn und Erfüllung schenkt.

Aufgaben in der Kranken- und Altenpflege

Fingerspitzengefühl ist gefragt, um auf die individuellen Bedürfnisse aller Patient_innen angemessen eingehen zu können. Jeder dieser Menschen hat seine eigene Lebensgeschichte, unterschiedliche Vorlieben und Ängste.  Die Pfleger_innen verbringen viel Zeit mit ihren Patienten und motivieren sie zu gemeinsamen Aktivitäten, z.B. zu Bastel- und Handarbeiten, Bewegung oder Spielen.

Sterbende Menschen brauchen besondere Zuwendung, nicht nur medizinisch (z.B. Maßnahmen zur Atemerleichterung, Feuchthalten der Mundschleimhäute), sondern auch emotionalen Beistand, jemanden, der ihnen zuhört und sich mit ihnen beschäftigt. Es braucht viel Einfühlungsvermögen, um Menschen, die an schweren Krankheiten leiden oder sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, zu beraten und ihnen bei der Bewältigung ihrer Lage zur Seite zu stehen.

 

Kranken- und Altenpfleger_innen müssen sehr belastbar sein, denn ihr Arbeitsalltag ist abwechslungsreich und anspruchsvoll. Kranke und alte Menschen brauchen nicht nur medizinische Behandlung, oft brauchen sie auch Unterstützung bei ganz alltäglichen Dingen. Die Pfleger_innen helfen ihnen bei der täglichen Körperpflege, beim Essen, beim Toilettengang, beim An- und Ausziehen. Sie verteilen Medikamente und achten darauf, dass sie von den Patienten richtig eingenommen werden, sie vereinbaren Arzttermine und helfen bei der Krankenbehandlung mit.

 

Viele Patient_innen sind bettlägrig und brauchen Hilfe, um sich zu bewegen oder aufzustehen. Ihre Gliedmaßen müssen von den Pfleger_innen in Funktionsstellung gelagert werden, also so, dass sie vom langen Liegen keinen Schaden davon tragen. Die Pfleger_innen müssen also viel über den menchlichen Körper wissen und Bewegungsübungen kennen, um die Muskeln trotzdem zu fordern.

 

Es gibt auch viele medizinische Maßnahmen, die auch Pfleger_innen nach ärtzlicher Anweisung ausüben dürfen:  Sie verabreichen Salben oder Augentropfen oder kontrollieren Puls, Temperatur, Atmung und Blutdruck. Außerdem helfen sie bei der Krankentherapie mit, bereiten Inhalationen, Rotlichbestrahlungen oder medizinische Bäder vor. In der Pflege geht es um mehr, als die Patienten nur satt und sauber zu halten. Alle Pflegemaßnahmen müssen im Vorfeld organisiert, koordiniert und dokumentiert werden - eine Menge Papierkram.

 

In den Pflegeeinrichtungen müssen auch einwandfreie hygienische Zustände herrschen: Die Pfleger_innen tragen die Verantwortung dafür, dass die Pflegeutensilien immer gereinigt, desinfiziert und richtig aufgeräumt sind. Sie beziehen die Betten und kontrollieren die Sauberkeit aller Räume, die für die Pflege wichtig sind.

Nicht jede(r) bringt die Voraussetzungen mit, um in der Pflege zu arbeiten: Es braucht viel Einfühlungsvermögen und Geduld, wenn man mit kranken und alten Menschen zusammen arbeitet. Das fängt schon bei der Aufnahme der Patienten an: Vielen fällt es schwer, sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden und brauchen viel Fürsorge und Zuwendung, um sich wohl und zuhause zu fühlen. Auch die Verlegung kann für sie emotional und körperlich belastend sein. Die Pfleger_innen begleiten sie in diesen Phasen geduldig und freundlich und helfen ihnen, befördern oder begleiten sie zu ihrer neuen Unterkunft, zu Untersuchungen oder Behandlungen.

Voraussetzungen

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