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AUSGABE 12 - Herbst 2014

Inhaltsverzeichnis

Außerdem:

 - Newsticker 4girls

 - Newsticker 4boys

 

 - Die verrücktesten Hobbies der Stars

 - Gesucht! Deutschlands schönster Schulhof

 - Berufe-Check: Fachkraft für Lebensmitteltechnik

 - Berufe-Check: Weiterbildung zum/zur Fachwirt/in

 - Kleines Couchsurfing Lexikon

 - Halloween "Facts"

 

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ersten Artikel

 

 

 

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 - Red Bull District Ride

Kleines Couchsurfing-Lexikon

Couch-Request: Einladung oder Anfrage nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Wenn Du einen passenden Host findest, kannst Du ihm über sein Profil eine Nachricht zukommen lassen. Wichtige Infos, die Du unbedingt angeben solltest: Anzahl der Surfer und Nächte, die Du bleiben willst, Reisepläne und persönliche Nachricht an Deinen Gastgeber.

 

Couchsurfing.com: ein soziales Netzwerk, auf dem sich Reisende miteinander vernetzen können.

Couchsurfing Party: Die gibt es in allen größeren Städten: für Hosts und ihre Surfer, für Reisende, die im Hotel schlafen oder Bewohner der Stadt, die gerne neue Leute aus aller Welt treffen wollen.

Meistens finden sie an einem festen Wochentag in der Stammbar der Couchsurfing Community statt. Einfach im Forum nachschauen, wo und wann die nächste Party steigt.

 

Die Idee: Du lässt Fremde, die in Deine Stadt kommen, bei Dir übernachten und kannst dafür selbst im Ausland bei anderen Couchsurfern eine gratis Übernachtungsmöglichkeit finden. Im Forum tauschen sich die Mitglieder über Events, Last Minute-Anfragen oder Reisetipps aus. Über die Suchfunktion findest Du in jedem Winkel der Stadt Gleichgesinnte. Das Netzwerk ist riesig!

Host: Gastgeber. Ein Mitglied der Couchsurfing Community, das Reisende aufnimmt und ihnen einen Schlafplatz zur Verfügung stellt. Viele Hosts zeigen ihren Gästen auch die Stadt oder nehmen sie mit auf Partys.

 

Referenz: Bewertung, die der Host/Surfer von seinem Gast/Gastgeber nach der Reise bekommt. Das schafft Vertrauen und hilft Dir bei der Auswahl Deiner Kontakte

 

Surfer: Reisende, die über Couchsurfing eine Übernachtungsmöglichkeit suchen.

 

Foto: picsfive - Fotolia

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Reise-Reportage:

Couchsurfing in Marokko

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„Im Zug hat‘s 50 Grad“

 

Vor dem Fenster hat die grüne Mittelmeerküste schon lange einer verdorrten Landschaft Platz gemacht. Zackige Berge ragen in den Himmel, an dem um 16 Uhr immer noch die Sonne erbarmungslos aufs Zugdach brennt. Meine beste Freundin liegt halb komatös auf ihrem Sitzplatz. Meine Wasserflasche ist auch schon leer. Der Geschäftsmann auf dem Platz neben mir, der auch von Marrakesch nach Rabat fährt, sieht unbeeindruckt aus. Er trägt ein langes Hemd und Sakko. Endlich! Ein Luftzug! Jemand hat bei voller Fahrt die Zugtüren geöffnet, und steht jetzt mit dem Kopf im Fahrtwind in dem kleinen Raum zwischen den Wagons. Im Zug hat es mindestens 50 Grad.

 

Seit einer Woche sind ich und meine Freundin jetzt in Marokko unterwegs. Mit der Fähre ging es von Tarifa (Spanien) nach Tanger – eine Hafenstadt ganz im Norden Afrikas. Das Meer ist an dieser Stelle nur 15 km breit. Wenn man auf dem europäischen Festland steht, sieht man mit dem bloßen Auge die Anlegestellen der Schiffe auf der marokkanischen Seite. Dort hat uns unser Couchsurfing Host Abdel abends um 21 Uhr abgeholt. Es wimmelt nur so vor Menschen. Tagsüber wird gearbeitet, man zieht sich in die kühlen, engen Gassen, die Suqs zurück. Aber jetzt, wo die Hitze des Tages langsam abkühlt, werden die Straßen zum sozialen Treffpunkt für die Einheimischen. Tatsächlich ist an diesem Tag so viel los, dass es keine Taxis mehr gibt und uns ein Onkel unseres Gastgebers abholen muss. Im Auto gibt er uns die erste Lektion über das Leben in Marokko: „In Europa geht es immer nur ums Geld. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. In Marokko wollen wir leben, wir genießen jede Sekunde.“ Vielleicht ist das auch der Grund, warum es so viele Hollywood Stars neuerdings nach Marokko zieht. Mick Jagger, Kate Moss und Madonna – sie alle besitzen hier Wohnungen.

 

Doch unser Gastgeber wohnt nicht in den schicken Quartiers der Neustadt. Unser neues Zuhause auf Zeit liegt etwas abseits, doch auch hier ist um diese Uhrzeit noch einiges los: An den verwinkelten Ständen und Buden erspähe ich getrocknete Datteln, Nüsse und arabische Süßigkeiten direkt neben filigranen Teekannen und bestickten Kleidern. Aber auch westliche Alltagsgegenstände aus Plastik, Elektronik oder Fertigprodukte liegen direkt daneben zum Kauf aus.

In der Wohnung wartet schon unser zweiter Mitbewohner, Ali. Als die Haustür hinter uns ins Schloss fällt, erinnere ich mich unwillkürlich an die Warnungen meiner Eltern und Freunde. Zwei junge Frauen allein in einem fremden Land, bei zwei Männern? Doch meine Sorge stellt sich natürlich als unbegründet heraus: Während unserer ganzen Reise stoßen wir nur auf ehrlichen Respekt, Offenheit und gegenseitiges Interesse an der anderen Kultur. Der Mythos der arabischen Gastfreundschaft entpuppt sich glücklicherweise als Wahrheit: Ali und Abdel begrüßen uns mit dem Nationalgetränk, einem zuckersüßen und köstlichen Minztee und zeigen uns unser Zimmer. Die restlichen Tage in Tanger vergehen wie im Flug: Zusammen erkunden wir die Medina (Altstadt), besichtigen die Kasbah (Festung) und die Mellah (historisches Judenviertel). Die Abende verbringen wir mit freunden unserer Gastgeber an einem abgelegenen Strand und umgehen so die Masse der Touristen.

 

Couchsurfing ist etwas für kommunikative, offene Abenteurer, die abseits der ausgetretenen Pfade ein neues Land entdecken wollen und gerne neue Bekanntschaften rund um den Globus schließen wollen. Wer sich abends in sein ruhiges Hotelzimmer vor den Fernseher zurückziehen will, ist hier falsch aufgehoben. Mit dem Insider Wissen der Gastgeber nimmt man am Alltag des fremden Lands teil, man entdeckt die Geheimtipps der Stadt: das beste Café, die schönste Aussicht... und ist geschützt vor Touristenfallen und überteuerten Preisen.

 

Als wir nach drei Tagen nach Marrakesch weiter reisen, fällt der Abschied schwer. Abdel und Ali, denen wir so kurz vorher als Fremde begegnet sind, kommen uns jetzt schon wie alte Bekannte und WG-Kumpels vor. Am Bahnhof finden wir nach einigen Irrungen und Wirrungen unseren Zug. Zum Glück kann ich noch einige Brocken meines Schul-Französisch ausgraben. Französisch ist neben Arabisch hier die am häufigsten gesprochene Sprache. Schließlich stand Marokko bis 1956 unter französischem Protektorat. Heute hat aber trotz gewähltem Parlament das Staatsoberhaupt die Macht: König Mohammed VI. hat den Titel von seinem Vater geerbt – er ist im Land sehr beliebt und wurde auch während des Arabischen Frühlings im Gegensatz zu den anderen Staaten des Maghreb von politischen Unruhen weitestgehend verschont. Trotzdem wird die Presse stark zensiert: Regierungskritische Stimmen findet man in Tageszeitungen und öffentlichen Medien vergeblich. Dafür hat der Monarch auch einiges für das Land getan: In den letzten Jahrzehnten wurden in Marokko effektive Kampagnen gegen Korruption durchgeführt, neue Universitäten und Krankenhäuser auf modernstem Niveau gebaut, und landesweit das Straßennetz ausgebessert. Von der neuen Infrastruktur profitieren wir aber auf unserer Reise diesmal nicht: Nach einem ausgefallenen Zug und zwei Stunden Wartezeit in Casablanca kommen wir erst um 1 Uhr nachts in Marrakesch an. Trotzdem wartet auch hier unser Gastgeber Tarik schon auf uns – und erwartet uns mit einer Überraschung: Zuhause empfangen uns nicht nur wie angekündigt, seine Mutter, sondern auch seine Schwestern, Cousinen, Großeltern, Onkel und Tanten. Die nächste Woche fühlt sich an wie ein Schüleraustausch: Gemeinsam kochen, die Granatäpfel und Feigen von den eigenen Bäumen pflücken – sogar die Kommunikation klappt irgendwie, obwohl unsere Gastfamilie nur Arabisch spricht und wir uns nur mit Händen und Füßen verständigen können. Immerhin lernen wir einige neue Wörter, z.B. „Salem Aleikum“, eine Grußformel. Für uns das wichtigste Wort blieb aber: „Shukran“ - Danke!

 

Nach dem Sightseeing am Tag lassen wir den Abend gemeinsam auf einer Dachterrasse am „Djamaa el Fna“, dem Platz der Geköpften, bei einer allgegenwärtigen Tasse Minztee ausklingen. Hier treten abends Schlangenbeschwörer, Tänzer und Boxkämpfer auf, während fahrende Händler marokkanische Spezialitäten zum essen verkaufen. Marrakesch wird wegen ihrer lehmfarbenen Gebäude auch liebevoll die rote Stadt genannt und im dämmrigen Licht des Sonnenuntergangs verstehen wir, warum.

 

Nach fast einer Woche und damit viel später als geplant, verlassen wir Marrakesch und machen uns auf den Weg über den Hohen Atlas, nach Ait-Ben-Haddou. Diese Festungsstadt ist über tausend Jahre alt und eine beliebte Hollywoodkulisse: Der Film „Gladiator“ und die Fernsehserie „Game of Thrones“ wurden hier gedreht. Danach geht es mit dem Bus noch weiter in den Osten, an den Rand der Sahara. Mit Kamelen reiten wir in die Wüste und schlagen unsere Zelte unter dem gigantischen Sternenhimmel auf. Abends teilen wir unser Essen mit unserem Karawanenführer, ein einheimischer Berber, und den anderen Touristen. Das ist unsere erste Begegnung mit anderen europäischen Reisenden, seit wir in Marokko angekommen sind. Nachts am Feuer in der Sahara, mit warmem Grießbrot und traditioneller Trommelmusik ist der Moment eigentlich perfekt. Doch vielleicht haben wir uns schon zu sehr an das Reisen als Couchsurfer gewöhnt – uns fehlen die echten Begegnungen mit Marokkanern und das alltägliche einheimische Leben. Der Abend in der Wüste kommt uns erkauft vor, die Gastfreundschaft nur halb echt, ein Fotomotiv für den Tourismus. Auf der Rückreise nach Marrakesch tun uns die anderen Touristen fast leid, die mit ihren großen Koffern auf dem Weg in feine Hotels fernab von der normalen marokkanischen Bevölkerung sind. Sie verpassen so viel!

 

Mit diesem Gedanken bin ich in den Zug nach Rabat gestiegen, wo wir unseren nächsten Gastgeber treffen werden. Trotz der unerträglichen Hitze bin ich aufgeregt und freue mich. Wieder ein Luftzug: Gerade steigt ein Pärchen mit großen Backpacking Rucksäcken in unseren Wagon ein. Vielleicht sind sie ja wie wir auf einer Couchsurfingtour unterwegs. Unwahrscheinlich ist das nicht: Schließlich gibt es weltweit über drei Millionen Mitglieder.

 

Gleichgesinnte gibt es auch bei Euch in der Nähe: Vielleicht habt Ihr ja auch Lust bekommen, das Abenteuer bei eurem nächsten Urlaub selbst einmal auszuprobieren oder eure heimische Couch mit einem Reisenden zu teilen...

Quelle: couchsurfing.com

 

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Action:

Red Bull District Ride

in Nürnberg

Foto: Yorick Carroux/Red Bull Content Pool

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Nach drei Jahren kehrte der Red Bull District Ride endlich in die historische Altstadt von Nürnberg zurück.

Samstag, 6. September 2014. Finaltag.

Die Rider beginnen ihren Lauf bei der Nürnberger Kaiserburg mit einem 8 Meter Drop, bevor es durch schmale Gassen und über unterschiedliche Obstacles (Hindernisse) zu dem Big Air District auf dem Hauptmarkt geht. Per Aufzug werden die Teilnehmer in den vierten Stock des Rathauses befördert, bevor der größte Sprung mit bis zu 14 Metern Weite bevorsteht. Mit seinen komplizierten Stunts wie dem Corkscrew 720 (doppelt geschraubte Drehung um die eigene Achse) oder besonders schwere Backflipkombinationen (Rückwärtssalto) mit beispielsweise nur einem Fuß auf den Pedalen beeindruckt der Kanadier Brandon Semenuk das Publikum. Letztendlich kann er auch die Preisrichter mit seinem Run überzeugen und die höchste Punktzahl erzielen.

 

In diesem Jahr bestaunten über 60.000 Zuschauer den finalen Wettkampftag in dem mittelalterlichen Städtchen in Franken. In fünf unterschiedlichen Streckenabschnitten mussten die Mountainbiker ihr Können unter Beweis stellen und lieferten sich mit atemberaubenden Tricks einen aufregenden Schlagabtausch. Im Mittelpunkt des Contests stehen die akrobatischen Stunts der Mountainbiker (Slope-style).

 

Der District Ride stellt lediglich einen Teil der prestigeträchtigen FMB Diamond Series dar; einer Reihe von unterschiedlichen Wettkämpfen aus dem Slopestyle, Freeride und Big Mountain Bereich.

 

Nach dem Slopestyle Contest in Nürnberg freuen sich die Mountainbike-Begeisterten bereits auf das Saisonfinale der FMB Series in den USA. Die sensationelle Red Bull Rampage steht bevor. Hier duellieren sich die Rider in dem zerklüfteten Terrain der Berge Utahs und setzen neue Maßstäbe für diese Extremsportart. Wie zum Beispiel beim sogenannten Canyon Gap: Hier springen die Fahrer über eine mehr als 20m breite Schlucht, und damit nicht genug der Gefahr! Um am Ende auf dem Treppchen stehen zu können, müssen die Teilnehmer an die absolute Risikogrenze gehen, sodass selbst Sprünge dieses Ausmaßes mit halsbrecherischen Tricks versehen werden. So ist es auch kaum verwunderlich, dass etliche Stürze bei diesen Contests an der Tagesordnung sind. Aber schaut es Euch doch am besten einfach mal selber an unter redbull.com.

 

Quellen: mtb-zeit.de, mountainbike-magazin.de , redbull.com,

pinkebike.com, fmbworldtour.com

 

Foto: Yorick Carroux/Red Bull Content Pool

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Zeig, was Du kannst!

Aktuelle Wettbewerbe

Du hast ein besonderes Talent? Dafür kannst du jetzt Preise absahnen. Für diese Wettbewerbe kann man sich diesen Herbst noch bewerben:

Foto: Aleksandr Bedrin - Fotolia

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01.09.2013-07.01.2014: Jugend gründet

... das ist ein Online Planspiel, bei dem Ihr in Teams von zwei bis sechs Personen ein virtuelles Unternehmen entwickelt. In der ersten Phase ist der Einstieg noch bis Januar möglich. In der zweiten Phase müssen dann kluge Business-Entscheidungen getroffen werden, um Eure Firma zum großen Erfolg zu führen. Es gewinnt die innovativste Geschäftsidee. Erster Preis: eine Reise ins Silicon Valley, USA.

Quelle: jugend-gruendet.de

10.10.2014: Like It – Bike It

Noch ein Filmwettbewerb, diesmal zum Thema Fahrrad. Auch hier stehen Euch alle Mittel der Filmkunst offen, und auch hier dürft Ihr alleine oder in Gruppen zum Wettbewerb antreten. Das Motto: „Die große Freiheit“. Also schwingt Euch auf den Sattel und zeigt Eure Stunts... Auch hier werden die Gewinnerfilme im Kino in München und bei Naturfestivals gezeigt. Zu gewinnen gibt es High Tech Kameras und Equipment. Quelle: km.bayern.de

06.10.2014: Dein Blick in die Natur

Alleine oder in Gruppen dürft Ihr bei diesem Kurzfilmwettbewerb Euren Blick auf die Natur in Szene setzen. Ob Animation oder Trickfilm, Spielfilm oder Doku – Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die schönsten Landschaften oder die spannendsten Naturphänomene zeigen, Euch mit bedrohten Tierarten oder Umweltproblemen auseinander setzen. Einzige Einschränkung: Der Film darf nicht länger als fünf Minuten dauern. Der Gewinnerfilm wird in Berlin im Kino gezeigt. Außerdem verbringt ihr dort zwei Tage mit Hotelübernachtung und bekommt ein brandneues Fahrrad geschenkt.

30.11.2014: Jugend forscht

Von diesem Wettbewerb der Nachwuchswissenschaftler habt Ihr bestimmt alle schon mal gehört. Kannst Du im Kopf mit Zahlen jonglieren oder willst deinen Erfindergeist unter Beweis stellen? Kannst Du Computer programmieren oder willst im Labor forschen? Dann kämpf Dich mit Deinem Projekt durch die Regionalebene mit zur finalen Runde auf Bundesebene durch und gewinne Preise im Wert von insgesamt einer Million Euro.

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10 Dinge, die Ihr garantiert noch nicht wusstet aber auch gleich wieder vergessen könnt

Halloween

Foto: mythja - Fotolia

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Orange und Schwarz – das sind die Farben Halloweens. Warum eigentlich? In der keltischen Mythologie steht orange für die fallenden Blätter und die letzte Ernte des Herbst, schwarz für Dunkelheit und Tod.

 

Die Händler freuen sich: Halloween ist der kommerziell zweiterfolgreichste Feiertag im Jahr. Über 2 Milliarden US-Dollar werden jedes Jahr allein für Süßes ausgegeben. Das kann nur Weihnachten toppen.

 

1962 wurde der erste Vampir Club namens „Count Dracula Society“ in den USA gegründet. Bis heute gibt es über hundert offizielle Vereine von Menschen, die sich für echte Vampire halten und menschliches Blut voneinander trinken.

 

Eine alte Bauernweisheit sagt: Wer an Halloween eine Spinne sieht, sieht in Wirklichkeit die Seele von einem geheimen Verehrer, der dich durch die Augen des Krabbeltiers beobachtet.

 

Mit dem Ouija Brett, auch Hexenbrett genannt, kann man angeblich Kontakt zu Geistern aufnehmen. In Salem, der berühmten Hexenstadt in den USA, wurde dieses Spiel sogar öfter verkauft als Monopoly. Im ersten Verkaufsjahr gingen hier allein zwei Millionen Exemplare über den Tresen.

 

Für die Angst vor Halloween gibt es einen Fachbegriff: die Samhainophobie.

 

In Schottland hängen junge Mädchen an Halloween nasse Laken vor dem offenen Feuer auf. In den Schatten der Flammen sehen sie dann angeblich ihre zukünftigen Ehemänner.

 

Wenn man an Halloween seine Klamotten auf links trägt und um Mitternacht rückwärts läuft, wird man kurz darauf von einer Hexe heimgesucht. Das behauptet zumindest der irische Volksmund.

 

Halloween kennt man auch in China: An Yue Land, dem „Fest der Hungrigen Geister“, werden Feuer entzündet, sowie Speisen und Geschenke geopfert, um rachsüchtige Geister zu besänftigen.

 

Wer in der Halloween Nacht Schritte hinter sich hört, sollte sich nach schottischen Glauben lieber nicht umdrehen: Es könnte der Tod selbst sein, der dich verfolgt. Wer ihn direkt anschaut, ist dem Tode geweiht...

 

Quelle: facts.randomhistory.com; halloween-website.com

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Die Stars leben ja bekanntlich in ihrer eigenen Welt.

Wo unsereins nach der Schule Fußball spielt oder ein Buch liest, leisten sich die Promis etwas skurrilere Hobbies....

 

Die verrücktesten Hobbys der Stars

Wie ticken die denn?

Wusstest Du, dass Tom Cruise privat gerne mit Will Smith und David Beckham abhängt? Aber die drei Kumpels spielen nicht etwa eine Runde Golf zusammen. Nein, Tom Cruise hat sich in seiner Villa extra einen gesichterten Raum einbauen lassen, in dem die drei mit scharfen Waffen aufeinander losgehen. Sie sind nämlich leidenschaftliche Fechter!

 

Für einen friedlichen Ausgleich sorgt David im beschaulichen Zuhause: Dort steht im Garten eine Miniaturversion des indischen Palasts Taj Mahal. Die hat der Fußballstar höchstpersönlich aus sechstausend Legosteinchen erbaut.

 

Auch Johnny Depp mag es übrigens lieber kuschelig: Er hat sich von seinen Kindern für Barbies begeistern lassen.

 

Angelina Jolie hingegen scheint ihre knallharte Seite in „Mr. Und Mrs Smith“ oder „Lara Croft“ nicht

nur gespielt zu haben: In ihrer Freizeit sammelt sie nämlich antike Dolche.

 

Quelle: intouch.de; YouTube Channel der BRAVO; promiflash.de

Foto: konradbak - Fotolia

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Reportage

Klettern und Bouldern

Profil einer Trendsportart

Foto: DAV Kletter- und Boulderzentrum München-Süd

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Die ungemütlich kalten Monate rücken unweigerlich näher und man ist zunehmend gezwungen, seine Zeit hinter geschlossenen Fenstern und Türen mit TV, Internet, Playstation und Co. zu verbringen. Eine gute Alternative hierfür findet man zum Beispiel beim Sportklettern und Bouldern in Hallen. Eine Sportart, die sich gerade in jüngerer Zeit zu einer regelrechten Trendsportart entwickelt und sich quer durch alle Altersschichten etabliert hat. Zwar weiß jeder, was im herkömmlichen Sinne unter Klettern verstanden wird. Doch was steckt genau hinter den Begriffen Sportklettern, Bouldern oder Free Solo?

Klettern - aber wie?

Prinzipiell existieren zwei unterschiedliche Formen des Kletterns: das Klettern in Hallen - oder direkt am Felsen im Gebirge.

 

Hallenklettern wurde ursprünglich als Training für alpine Klettertouren angesehen, hat sich aber inzwischen (v.a. in den letzten beiden Jahrzehnten) zu einer eigenständigen Form des Kletterns und beliebten Breitensportart entwickelt. Im Gegensatz zur alpinen Kletterei zeichnet sich das Sportklettern – egal ob Indoor in Hallen oder Outdoor in sogenannten Klettergärten – durch relativ kurze und athletische Routen aus, wobei Seil und andere Hilfsmittel lediglich zur Sicherung und nicht zur Fortbewegung eingesetzt werden dürfen. Der Kletternde wird von seinem am Boden stehenden Partner durch ein Seil gesichert, welches entweder am oberen Ende der Route (top-rope) oder in Zwischensicherungen mit Expressschlingen (Vorstieg) eingehängt ist.

 

Das krasse Gegenteil hierzu beschreibt der Begriff „Free Solo“: Im Alleingang, ohne jegliche Sicherung und mit fatalen, meist tödlichen Auswirkungen beim kleinsten Fehltritt versucht der verwegene Solist die Bergwand zu bezwingen.

Bouldern - der neue Trend

Nahezu jede Kletterhalle verfügt inzwischen über einen sogenannten Boulder-Bereich und vielerorts sind Neueröffnungen mit Namen wie „Boulderwelt“ oder „Boulderhalle“ zu beobachten. „Boulder“ lässt sich aus dem Englischen mit Felsblock oder Felsbrocken übersetzen und beschreibt eine bestimmte Form des Kletterns, bei der grundsätzlich ohne Seil und Gurt in Absprunghöhe geklettert wird. In Indoor-Einrichtungen werden durch massive Weichbodenmatten eventuelle Stürze abgefangen und ermöglichen eine maximale Kletterhöhe von zirka sieben Metern. Beim Bouldern in der freien Natur kommen sogenannte „Crashpads“ (abdämpfende Matte) und die Hilfestellung vom Kletterpartner, dem sogenannten „Spotter“, zum Einsatz (siehe Bilder).

Das Besondere bei dieser Art des Kletterns liegt an der generell niedrigen Kletterhöhe und der wenigen Kletterzüge für einen kompletten Boulder. Theoretisch hat man nach 5 bis 10 Zügen nahezu jeden Boulder erledigt und kann sich einen anspruchsvolleren suchen. Bekanntlich liegt ja genau in der Kürze die Würze und so verhält es sich auch beim Bouldern. Lässt man seinen Blick durch eine beliebige Boulderanlage in Deutschland schweifen, muss man nicht lange darauf warten, bis der Typ mit der viel zu engen Radlerhose zum x-ten Male an exakt derselben Stelle, bei exakt dem gleichen Zug abrutscht und auf die Matten fliegt. Und wieder von vorne!

 

Vorteilhaft ist sicherlich auch, dass auf das Erlernen von komplexen Sicherungstechniken fast ausschließlich verzichtet werden kann und sehr wenig Ausrüstung benötigt wird. Die geringe Höhe erlaubt es, anspruchsvollste Passagen ungehemmt und furchtlos anzugehen und einfach auszuprobieren, was einem liegt und taugt.

Gefahren

Im Gegensatz zu den Solisten verzichten die traditionellen Alpinisten bei ihren Routen (Länge variiert zwischen einer Seillänge und hunderten von Metern) nicht auf lebenssichernde Maßnahmen und benutzen Klemmkeile, sogenannte Friends und anderen technische Hilfsmittel, um einen Absturz ohne schwere Blessuren zu überstehen.

 

Trotz bester Sicherungsvorkehrungen bleiben bei der alpinen Kletterei unweigerlich etliche Gefahren, z.B. durch den rapiden Wetterumschwung, Steinschlag oder ausbrechende Griffe.

 

Das Klettern in Hallen bleibt von derartigen Witterungsproblemen und Sicherheitsrisiken unbeeinflusst und bietet durch künstliche Wände mit Felsnachbildungen, diversen Strukturelementen und Überhängen in bis zu 15 Metern Höhe eine ordentliche Herausforderung.

Indoor-Klettern

In den Hallen gibt es die sogenannten „Routenschrauber“. Mithilfe dieser Elemente kann durch die Variation der Griffe und Tritte, welche in unzählig verschiedenen Formen, Größen und Farben vorhanden sind, jeder Schwierigkeitsgrad abgedeckt werden. So besitzt beispielsweise das DAV Kletter- und Boulderzentrum München-Süd in Thalkirchen im Moment eine Auswahl von über 500 unterschiedlichen Routen (markiert durch Grifffarben). Natürlich muss hierbei berücksichtigt werden, dass Thalkirchen mit seiner Gesamtfläche von beinahe 8.000 qm (Innen- und Außenbereich) die weltweit größte Kletteranlage ist und so in jeder Kategorie vorne liegen dürfte.

Foto: Simon Graf

 

Kurz

und

knapp

Foto: Simon Graf

Was denn nun

- Klettern oder Bouldern?

 

Egal, ob das Material ausgeliehen oder komplette Klettersets erworben werden: Bouldern ist gegenüber dem Routenklettern die definitiv günstigere und Einstiegs-freundlichere Variante, vermisst jedoch den Nervenkitzel der Höhe.

 

Weitere Infos: Eine umfassende Auflistung, aktuelle Informationen und etliche Suchfunktionen bietet die Homepage des DAV unter dav.de.

 

In Deutschland gibt es mittlerweile in jedem Städtchen eine Indoor-Anlage mit Klettermöglichkeiten; deutschlandweit liegt die Zahl der größeren Kletteranlagen bei etwas über 350.

 

Mitbringen: Das Klettermaterial kann oft gegen eine geringe Gebühr vor Ort ausgeliehen werden. Ansonsten:

- Sportklamotten

- Kletterschuhe

- eventuell ein Chalkbag (Täschchen mit Magnesia für gesteigerte Griffigkeit)

Falls es von Beginn an höher hinausgehen soll, werden zusätzlich zu Schuhen und Chalkbag ein Klettergurt, Seil (entsprechend der Routenlänge), ein HMS-Karabiner sowie Expressschlingen benötigt.

 

Kosten: je nach Stadt und Betreiber zwischen 3 € und 9 € für den Eintritt. In der Regel werden Ermäßigungen bei der Vorlage eines Schülerausweises und andere Rabatte (Familien, Gruppen, 10er Karte etc.) angeboten.

 

Vorbereitung: Der korrekte Umgang mit der Ausrüstung und allgemeine Sicherungstechniken muss natürlich vorher erlernt werden. Hat man nicht zufällig das Glück, durch Freunde und Bekannte mit Klettererfahrung den Sport auszuprobieren, existiert ein breites Kursangebot für Einsteiger und Neulinge. Im Besonderen die vereinsbetriebenen Anlagen des DAV sind für Kurse und das Sportklettern in Hallen eine hervorragende Anlaufstelle und bieten die qualitativ hochwertigsten und sichersten Routen an. Bei regelmäßigem Besuch und als Motivationshilfe bietet die DAV-Mitglieschaft deutliche Rabatte und viele andere Aktivitäten rund um den Sport und die Berge.