AUSGABE 11 - Frühjahr 2014

Inhaltsverzeichnis

Außerdem:

 - ROCK IM PARK

 - Zwischen zwei Seiten – Der Beruf des Buchbinders

 - Der amerikanische Traum – Ein Jahr in den USA

 - Thriller aus Leidenschaft – Sebastian Fitzek sprach mit 4real

 

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ersten Artikel

 

 

 

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Das Vorstellungsgespräch

Was ist zu beachten?

 

 

Für all diejenigen, die in Sachen Vorstellungsgespräch noch ihr „Erstes Mal“ vor sich haben, geben wir hier einen kleinen Leitfaden mit nützlichen Tipps und Tricks.

Nach der eigentlichen Bewerbung ist das Vorstellungsgespräch die nächste große Hürde. Hier lauern viele offensichtliche und versteckte Gefahren, die es gekonnt zu umschiffen gilt. Doch wie sind diese Gewässer am besten zu manövrieren? Bevor ihr euren Weg zum Vorstellungsgespräch antretet, solltet ihr so viele Informationen wie möglich über euren zukünftigen Arbeitgeber sammeln. Das Internet bietet hier meist eine hervorragende Grundlage.

© Gina Sanders - Fotolia

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Gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Mit genügend Informationsmaterial könnt ihr bestens glänzen, oder fundierte Fragen zum Unternehmen gekonnt einstreuen, was sicherlich Bonuspunkte einbringen wird. Nachdem die Einladung zum Vorstellungsgespräch eingegangen ist, könnt ihr ruhig weiterhin Eigeninitiative walten lassen. Ein Anruf beim vielleicht zukünftigen Arbeitgeber, um sich für die Einladung zu bedanken, kommt gut an und zeugt von echtem Interesse. Außerdem kann es nicht schaden zu hinterfragen, wie der Ansprechpartner in Sachen Bewerbung, am besten zu kontaktieren ist. Gerade größere Konzerne haben hier oft verstrickte Wege und mehrere Anlaufstellen. Auch wenn die Bewerbungsunterlagen bereits vorliegen, so ist es nicht verkehrt, auch zum Gespräch eine Bewerbungsmappe mitzubringen. Ein weiteres Detail, das von einer guten Vorbereitung zeugen wird! Neben allgemeinen Informationen ist es auch sinnvoll, den Anreiseweg im Vorfeld genaustens unter die Lupe zu nehmen. Arbeitet vorausschauend - plant genügend Zeit für eure Anreise ein - kommt ruhig 15-20 Minuten früher als verabredet! Auch das kann euch Bonuspunkte einbringen. Besser zu früh als zu spät.

Die Vorbereitung

Bei der Wahl der Kleidung gibt es keine allgemein gültige Regel. Es sollte dem Beruf entsprechen. Ihr solltet euch wohlfühlen und eure Persönlichkeit repräsentieren. Euer Arbeitgeber möchte einen Eindruck von euch bekommen und keinem Schauspieler gegenüber sitzen. Ein gepflegtes und souveränes Erscheinungsbild ist überall gern gesehen. Natürlich hängt die Wahl der Kleidung immer auch von dem künftigen Job ab. Die Versicherungskauffrau/der Versicherungskaufmann

oder Banker darf ruhig zum Anzug oder zur Bluse mit Blazer greifen, während die Einzelhändlerin/der Einzelhändler gerne in ordentlicher Jeans und dazu passendem Hemd, oder Ähnlichem greifen darf. Zu viel Make-Up, oder zu penetrant aufgetragenes Parfüm sollte vermieden werden, da euer Können im Vordergrund stehen sollte und nicht eine optische Maske.

Das Auftreten

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Zunächst solltet ihr ganz locker bleiben. Setzt euch nicht zu sehr unter Druck und legt euch nicht zu enge Vorgehensweisen zurecht. Etwas Spontanität lockert ein Vorstellungsgespräch auf. Wartet, bis ihr zum Personalchef (oder zu wem auch immer) hereingerufen werdet und überlasst es eurem Gesprächspartner, euch die Hand zu reichen und einen Sitzplatz anzubieten. Dies ist immer das Privileg des Gastgebers. Körpersprache ist ebenfalls sehr wichtig bei einem Vorstellungsgespräch. Eine aufrechte Sitzhaltung, gerade Schultern und ein gerader Rücken zeugen von Selbstsicherheit. Während des Gespräches solltet ihr Blickkontakt zu eurem Gegenüber halten und es vermeiden, den Blicken des Gesprächspartners auszuweichen oder verlegen nach unten zu sehen. Lasst euren möglichen neuen Chef immer ausreden. Fragen solltet ihr euch für später aufheben, aber auf keinen Fall vergessen. Bei einem Vorstellungsgespräch geht es nicht darum, euer vorher angeeignetes Wissen so schnell wie möglich zu präsentieren. Geschickter ist es, eure Stärken in den Verlauf des Gesprächs einzubauen und auf Fragen gekonnt und fachmännisch zu antworten. Nachdem euer Gesprächspartner sich und das Unternehmen vorgestellt und vielleicht bereits etwas über die baldige Zusammenarbeit erzählt hat, wird er näher auf eure Person eingehen wollen. Er wird euch bitten, etwas über euren Werdegang und eure Persönlichkeit zu berichten. Hier ist auch wieder von Vorteil, wenn ihr bereits zu Hause geübt habt. Redegewandtheit und das Formulieren von klaren Sätzen beeinflussen einen positiven Eindruck. Schon bald wird der Personalchef zwei elementare Fragen stellen, die so oder so ähnlich in eigentlich fast jedem Vorstellungsgespräch vorkommen.

 

Warum sind Sie der/die richtige für unsere Stelle?

 

Was gefällt Ihnen so an diesem Beruf und warum wollen Sie ihn erlernen?

 

Auf eine gewisse Weise will man euch mit diesen Fragen testen. Die Unternehmen wollen prüfen, ob ihr euch mit ihrem Geschäftsmodell und mit den Gegebenheiten und Anforderungen auseinander gesetzt habt. Jetzt könnt ihr punkten. Wenn ihr Leidenschaft für den Job zeigt und mit Wissen überzeugt, habt ihr gute Chancen, in die nähere Auswahl zu kommen oder gleich den Zuschlag zu erhalten. An dieser Stelle trennt sich die Spreu vom Weizen - wenn ihr euch gut vorbereitet habt, ist dies der Grundstein für den Start ins Berufsleben. Im Anschluss an dieses Interview zwischen Arbeitgeber und Bewerber bleibt noch Zeit für Fragen eurerseits. Der Personalchef gibt euch dann die Gelegenheit, offene Fragen anzusprechen. Habt keine Scheu und zeigt Interesse!

 

Zum Abschluss des Bewerbungsgespräches könnt ihr meistens nicht mit einer sofortigen Entscheidung rechnen. Die Unternehmen haben in der Regel viele Bewerber, die alle ihre Chancen bekommen sollen. Dennoch könnt ihr ruhig fragen, wann mit einer Zu- oder Absage zu rechnen ist. Auch das zeigt wieder Engagement und dass ihr nur so darauf brennt, den Ausbildungsplatz zu ergattern.

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Das Gespräch

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Hinter dem Bohrer

 

Der Beruf der Zahnarzthelferin

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Es wird zwar heute immer noch umgangssprachlich von der Zahnarzthelferin gesprochen, aber offiziell heißt dieser Ausbildungsberuf mittlerweile „Zahnmedizinische Fachangestellte“ (ZFA), und das bereits seit 2001. Die Ausbildungsdauer beträgt nach wie vor drei Jahre, kann aber um ein halbes Jahr verkürzt werden, sollten die Leistungen dementsprechend ausfallen. Während der Ausbildung lernt die Zahnmedizinische Fachangestellte alle Elemente ihrer späteren Arbeit kennen. Dazu gehören unter anderem:

 

Allgemeine Kenntnisse über das Gesundheitswesen, Arbeitsschutz, Praxishygiene, das Anwenden und Pflegen medizinischer Geräte und Instrumente, der richtige Umgang mit Röntgenstrahlen, die Betreuung von Patienten, Hilfeleistung bei Zwischenfällen, das Arbeiten im Zahnlabor, alles über Arznei- und Heilmittel, Grundkenntnisse über Krankheiten, Organisation der Praxisabläufe einschließlich Textverarbeitung und etliche weitere organisatorische Arbeiten in der Verwaltung, dem Abrechnungswesen und bei der Bestimmung der Sozialgesetzgebung.

 

Dieser Beruf hat also einiges an Abwechslung zu bieten und birgt viele interessante Betätigungsfelder. Nach dem Abschluss der Ausbildung seid ihr in der Lage, eure neu erworbenen Fähigkeiten in allen Bereichen der Praxis anzuwenden.

Das Arbeiten in einer Zahnarztpraxis erfordert nicht nur gewissenhaftes und routiniertes Auftreten, sondern auch ein freundliches Erscheinungsbild und ein gewisses Gespür im zwischenmenschlichen Bereich.

 

 

Stagnation ist ein Fremdwort. Wer ein paar Jahre Berufserfahrung als Zahnarzthelferin sammelt, wird schnell feststellen, dass auch die medizinische Welt sich stetig weiterentwickelt und versucht, durch neue Methoden und Herangehensweisen besser zu werden. Materialien, Arbeitsabläufe und Systeme werden stets hinterfragt und modifiziert. Wer also mithalten und nicht irgendwann zum alten Eisen gehören will, muss sich persönlich auch stetig verbessern und dazulernen. Fortbildung aus eigenem Antrieb kann beim Arbeitgeber einen guten Eindruck hinterlassen und erweitert die Chancen auf den persönlichen Aufstieg. Jedes Bundesland bietet hier andere Möglichkeiten. Von Röntgenkursen über Telefontraining bis hin zum Erlernen des Schleifens von zahnmedizinischen Instrumenten ist hier alles möglich.

Doch auch weniger schöne und interessante Arbeiten können in diesem Beruf auf dich warten. Einige mögen es als die Schattenseite bezeichnen, wenn man Instrumente reinigen, den Müll entsorgen oder auch schon mal den Boden putzen muss, aber auch diese Dinge gehören zu einer Ausbildung dazu. Der Umgang mit Menschen und vor allem kranken Menschen sollte nicht gescheut werden. Wer Ekel vor Dingen wie Blut oder Speichel empfindet, sollte seinen Berufswunsch nochmal überdenken. Gerade im Bereich der Zahnmedizin ist es wichtig, ein Gespür für Menschen zu haben. Eines der am häufigsten genannten Dinge, vor dem Menschen Angst haben, ist gefühlsmäßig der Zahnarzt. Wer hier als arbeitendes Personal noch Unruhe und Nervosität versprüht ist am falschen Platz. Beruhigendes und auf die Ängste der Menschen eingehendes Verhalten ist als Teammitglied eines Zahnarztes unerlässlich. Und auch arbeitsscheu solltet ihr nicht sein, eine 40 Stunden Woche ist oft Normalität. Wer dann noch gute verbale Fähigkeiten besitzt und den Patienten in Sachen Zahnpflege beratend zur Seite stehen kann, sollte keine Angst haben, es mal mit einer Bewerbung zu versuchen.

Was sind die Anforderungen?

 

Abitur oder gar ein Studium ist nicht von Nöten. Ein guter und solider Abschluss der mittleren Reife kann ausreichen, um sich einen Ausbildungsplatz zu sichern. Wie in vielen anderen Sparten auch sind absolvierte Praktika auch hier gern gesehen. Gepflegtes Erscheinungsbild und ein freundliches Auftreten punkten natürlich auch immer. Ihr solltet euch darüber klar sein, dass man in diesem Beruf nicht reich werden kann und viel Eigeninitiative verlangt wird. Wenn euch dies nichts ausmacht, bleibt nur zu sagen: „Immer ran an den Bohrer!"

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© ARGO Konzerte GmbH

© G. Pfannmüller

"Bands Will Make You Dance!"
47 neue Bestätigungen für Park und Ring Woodkid, Editors, Kasabian, Pennywise, Crystal Fighters, Boysetsfire, Kaiser Chiefs, Haim u.v.m. am Start!

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6. bis 9. Juni 2014 Nürnberg - Zeppelinfeld

Parallel zu den ersten Frühlingsvorboten warten Rock im Park und Rock am Ring mit 47 neuen Bestätigungen auf. Die Zusagen von Indie und Alternative Acts wie dem französischen Wunderkind Woodkid, den UK-Legenden Kasabian, Editors, Kaiser Chiefs und The Fratellis sowie den US-Senkrechtstartern Haim, AWOLNATION und The Pretty Reckless lassen die Festivalherzen sicher höher schlagen.

 

Mit Bands wie Pennywise, Boysetsfire, Falling In Reverse, Quicksand, Trivium, Anthrax und Karnivool konnten weitere attraktive Acts der Metal-, Punk- und Hardcore-Genres verpflichtet werden. Elektronische Highlights garantieren die Auftritte von Crystal Fighters aus London und Techno-DJ Gesaffelstein aus Paris. Insgesamt sind damit bereits über 85 Bands und Künstler des rund 100 Teilnehmer umfassenden Line-ups für die Zwillingsfestivals vom 6. bis 9. Juni (Park) bzw. 5. bis 8. Juni (Ring) bestätigt.

 

Zuvor hatten bereits Top Acts wie Metallica, Linkin Park, Iron Maiden, Kings Of Leon, Die Fantastischen Vier, Nine Inch Nails, Queens Of The Stone Age, Mando Diao, Jan Delay & Disko No.1, Marteria, The Offspring, Avenged Sevenfold, Fall Out Boy, Alter Bridge, In Extremo, Rob Zombie, Slayer, Babyshambles, Jake Bugg, Leftboy, Heaven Shall Burn, Milky Chance, Gogol Bordello, Alligatoah, Klangkarussell Live, Booka Shade und Rudimental zugesagt.

© ELIOT LEE HAZEL

© JOHN McMURTRIE

www.picturedesk.co.uk

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100 Bands
an 4 Tagen
auf 3 Bühnen

© G. Pfannmüller

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Zwischen

zwei

Seiten

Der Beruf des Buchbinders

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Ob Leseratte oder Buchmuffel, wir alle halten ständig Bücher oder andere gedruckte Dinge in unseren Händen. Ob der 1000-seitige Wälzer, die Broschüre oder das Telefonbuch - dies alles sind Druckerzeugnisse, die ohne den Buchbinder nicht entstehen könnten. Im Folgenden wollen wir euch den interessanten aber leider unbekannten Job des Buchbinders vorstellen und vielleicht auch ein Stück näher bringen. Es gibt drei verschiedene Varianten (oder Fachrichtungen) des Buchbinders.

-Einzel- und Sonderanfertigung

-Buchfertigung

-Druckweiterverarbeitung

 

Buchbinder sind sowohl im Handwerk als auch in der Industrie anzutreffen. Ihr Tätigkeitsfeld ist sehr vielseitig: neben dem Erstellen und Drucken von Werbebroschüren oder Magazinen müssen sie auch kaufmännisches, gestalterisches und organisatorisches Geschick besitzen. Solange es Bücher gibt, existiert auch der Beruf des Buchbinders. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein war es üblich, dass beispielsweise Seiten eines Romans lose erworben und dann zum Buchbinder gebracht wurden. Dieser verpasste den losen Seiten den heute allseits bekannten Look eines gebundenen Buches und brachte die „Zettelwirtschaft“ in die vom Kunden ausgewählte Form. Fertig war das Buch. Das waren noch Zeiten!

 

Während der großen Industrialisierung veränderte sich auch der Büchermarkt. Der Beruf des Buchbinders musste sich neuen Begebenheiten anpassen. Heute ist das Buch, so wie vieles andere auch, zu einem Massenprodukt geworden. Individuell erstellte und hergestellte Einzelstücke sind zu einer Seltenheit geworden. Mittlerweile bildet der Buchbinder den Abschluss in der langen Entstehungsphase eines Buches. Nach Vorlagen des Verlags gibt der Binder dem Werk seinen letzten Schliff und verpasst ihm das finale Aussehen. Die meist dreijährige Ausbildung kann in Druckereien, Buchbindereien, Büchereien oder auch Bibliotheken absolviert werden.

 

Aufgrund der verschiedenen Anforderungen muss sich der Buchbinder auf einen der oben genannten Schwerpunkte spezialisieren.

 

Bei der Einzel- und Sonderanfertigung arbeitet der Buchbinder zumeist in kleineren, handwerklich geprägten Betrieben. Unter Zuhilfenahme von Werkzeugen werden hier oft wertvolle Unikate in Form von Büchern oder Mappen unter großem Aufwand hergestellt. Das Papier wird von Hand geschnitten oder gefalzt und anschließend gebunden oder geklebt, um in Form gebracht zu werden. Natürlich benötigt jedes Buch seinen Deckel und am besten einen schönen. Deshalb gehören das Anbringen sowie das Verzieren des Deckels und der Rückseite ebenfalls zu den handwerklichen Fähigkeiten des Buchbinders. Bibliotheken setzen auf den Buchbinder, um lose Blattsammlungen von historisch wertvollem Inhalt in Form zu bringen. Dies dient der vereinfachten Archivierung sowie der Restaurierung beschädigter Folianten. Eine ruhige Hand und geschicktes, konzentriertes Arbeiten sind hier fast unentbehrlich

Einzel- und Sonderanfertigung

Bei der Buchfertigung bearbeitet der Buchbinder die uns allseits bekannten klassischen Bücher, die in allen Buchhandlungen ausliegen und bei allen Onlinestores erworben werden können. Damit sind die Hard- und Softcover Exemplare (Gebundene Bücher und Taschenbücher) gemeint, die meist in sehr großer Auflage maschinell von Großdruckereien rund um die Uhr gedruckt und um die ganze Welt verschifft werden. Maschinen übernehmen hier die einzelnen Arbeitsprozesse, wie das Schneiden, Falzen und Heften oder Kleben. Das heißt aber nicht, dass die Arbeit des Menschen (also des Buchbinders) weniger notwendig oder aufwendig ist. Sein Hauptaugenmerk liegt darauf, die teilweise sehr großen und komplexen Anlagen der Druckerei korrekt und präzise einzustellen, sie zu bedienen und zu warten, damit das angestrebte Produkt in seiner besten Form gewährleistet ist. Qualitätssicherung bildet einen sehr wichtigen Teil der Arbeit des Buchbinders in der Fertigung. Sind die Maschinen einmal angeworfen, können Fehler nur schwer behoben werden. Bei einem Fehler ist mit Mängeln zu rechnen, die die Druckerei oft viel Geld kosten können. Um solche Vorkommnisse verhindern zu können, muss der Buchbinder die einzelnen Abläufe und Eigenschaften der Materialien wie Papiersorten, Leim oder Kleber genaustens kennen und in ihrem Zusammenspiel einschätzen können. Nach vollendetem Druck obliegt es ihm, das gefertigte Produkt für den Versand vorzubereiten. War in der Sonderanfertigung noch eher das filigrane Arbeiten im Kleinen gefordert, so ist es bei der Buchfertigung eher technisches Verständnis für komplexe Abläufe und gleichzeitig ein geschultes Bewusstsein für die Eigenschaften von Materialien und ein Auge für Qualitätsstandards. Die Arbeit des Buchbinders in der Buchfertigung kann über Erfolg oder Scheitern eines Buches entscheiden.

 

Die Buchfertigung

Hier sind die Arbeitsabläufe fast identisch zu denen in der Buchfertigung. Einziger (aber gewichtiger) Unterschied ist das Produkt, das hergestellt wird. Handelt es sich bei der Fertigung um Bücher, so arbeitet der Buchbinder in der Druckweiterverarbeitung vornehmlich mit Zeitschriften, Katalogen oder Prospekten, die meistens in einer erheblich höheren Auflage als die der Bücher produziert werden. Das wiederum erfordert ein anderes technisches Verfahren zur Herstellung, mit dem sich der Buchbinder auseinandersetzen muss.

 

 

Die Druckweiterverarbeitung

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Handwerkliches Talent, Verständnis für technische Abläufe, Qualitätsbewusstsein und eine gewisse Aufgeschlossenheit für Druckerzeugnisse sollten vorhanden sein. Wer dann noch seine kreative Ader ausleben möchte und Spaß hat, Dinge zu erschaffen, könnte Gefallen an diesem Job finden.                                                                                                                   cm

Was muss man mitbringen, um Buchbinder zu werden?

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Ein

Jahr

in

den

USA

Der amerikanische Traum

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Seit vielen Jahren sind die USA das beliebteste Land deutscher Austauschschüler. Nach Angaben der Beratungsagentur „Weltweiser“ zog es im Schuljahr 2012/2013 rund 7.000 von 18.500 von Fernweh getriebenen jungen Menschen in die Vereinigten Staaten. Grundlegend muss zwischen dem kurz- und langfristigen Schüleraustausch unterschieden werden. Die langfristige Variante dauert in der Regel ein bis eineinhalb Jahre, findet einseitig statt, was bedeutet, dass kein Gastschüler im Gegenzug aufgenommen wird und ist die beliebteste Version des Austauschs. Das Alter für einen Austauschschüler liegt zwischen 15 und 18 Jahren, wobei die Meisten um die 17 Jahre jung sind, wenn sie das Abenteuer USA antreten.

Wir hatten die Möglichkeit, mit einem dieser zielstrebigen Schüler zu sprechen. Larissa hat ein Jahr in der faszinierenden und im Vergleich zu Deutschland doch so anderen Welt verbracht und viel Erfahrung sammeln können.

 

Warum hast du dich für ein Austauschjahr in den USA entschieden?

 

Amerika hat mich schon immer in seinen Bann gezogen. Es ist einfach ein unglaublich faszinierendes und vielseitiges Land. Es gibt so viel zu entdecken: die Kultur, die Menschen und die Landschaft. Ich glaube, es gibt kaum ein zweites Land, das so viele verschiedene Landstriche vereinigt. Die Menschen sind so aufgeschlossen und begeisterungsfähig. Amerika ist das Land von Einwanderern und ein unglaublich riesiger Schmelztiegel von Lebensentwürfen. Es ist einfach spannend am Leben dieser Menschen teilhaben zu können.

 

 

Welche Herausforderungen hast du in deinem Austauschjahr meistern müssen?

 

Man sollte diesen Schritt nur anstreben, wenn man zu Hundert Prozent davon überzeugt ist. Ein Austauschjahr ist kein Spaziergang. Es erwarten dich fremde Kulturen, ein oft gänzlich anderer Lebensstil und völlig neue Regeln in der Gastfamilie. Wer sich nur schwer anpassen kann und keine Toleranz neuen Dingen gegenüber hat, der wird nicht glücklich werden und hätte sein Jahr besser nutzen können. Je nach dem, in welche Gegend es einen Austauschschüler verschlägt, wird er feststellen, dass Religion in Amerika einen viel größeren Stellenwert hat als hier bei uns. Gerade in den Südstaaten zelebrieren die Menschen ihren Glauben. Es gibt dort regelrechte Events, bei denen nicht nur gesungen oder gebetet wird. Es wird gegessen, gelacht und offen geredet. Eine völlig neue Sichtweise, die sich dir dort erschließen kann.

 

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Wie funktioniert das mit der Schule in Deutschland? Musst du dich beurlauben lassen, wird das Jahr an einer amerikanischen Schule anerkannt?

 

Da Schulpflicht besteht, ist eine Beurlaubung zwingend notwendig. Das Ganze hört sich komplizierter an, als es am Ende ist. Man muss bei der Schulbehörde einen Antrag auf Versetzung stellen. Da gibt es verschiedene Richtlinien, die in jedem Bundesland unterschiedlich sind.

Ob das in Amerika absolvierte Schuljahr hier in Deutschland anerkannt wird, hängt auch von dem jeweiligen Bundesland ab. Ein weiterer Faktor sind die Fächer, die der Austauschschüler in den USA belegt. Sollten diese von den in Deutschland geforderten Fächern zu sehr abweichen, kann es schwierig werden, das Jahr anerkennen zu lassen. Aber selbst wenn das Jahr nicht anerkannt wird, so kann ich einen solchen Austausch nur empfehlen. Die Eindrücke und Erfahrungen, die dort gemacht werden können, sind unermesslich. Da kann man eine kleine „Ehrenrunde“ in Deutschland gern in Kauf nehmen.

 

 

Ein Schüleraustausch läuft meistens über eine bestimmte Austauschorganisation. Könnte man auch auf eigene Faust ein Austauschjahr in Angriff nehmen?

 

Theoretisch ist das schon möglich. Wenn man privat eine Gastfamilie findet und jeglichen Organisationskram selber erledigen möchte. Aber da wartet eine Menge Arbeit auf einen. Außerdem braucht man einen extrem langen Atem und viel Überzeugungskraft. Es ist etwas anderes, mit einer erprobten Organisation eine Gastfamilie zu finden. Ohne einen kompetenten Partner an deiner Seite, kann der Austausch schnell zu einem Fiasko werden. Alles muss selber oder von der Gastfamilie erledigt werden. Das Visum, die Versicherung, die Anmeldung an der neuen Schule, der Flug und eine Menge mehr erwartet dich. Und von der finanziellen Seite her lohnt es sich ebenfalls gar nicht. Zwar entfallen die Kosten für die Organisation, aber es entstehen ohne Vermittler zusätzliche Kosten für die Schule, die zwischen fünf und acht Tausend Dollar liegen können. Außerdem wird es ohne professionelle Organisation sehr schwer, eine High School zu finden. Von einem Austauschjahr ohne Betreuung würde ich also abraten.

 

 

Würdest du ein Austauschjahr empfehlen?

 

Das würde ich auf jeden Fall. Die Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert. Jeder, der die Möglichkeit hat, einen Austausch zu machen, sollte dies tun. Es muss auch nicht Amerika sein. Es gibt viele Länder, in denen man tolle Leute und schöne Dinge kennenlernen kann.

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Thriller aus

Leidenschaft

© MhLam - Fotolia

Interview mit Sebastian Fitzek

© Raschke Entertainment GmbH -LUCIA FUSTER

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Wer mehr über den Autor und seine Werke erfahren möchte, kann sich unter

www.sebastianfitzek.de

in die Abgründe der

menschlichen Seele klicken

Sebastian Fitzek ist einer der erfolgreichsten (wenn nicht gar der erfolgreichste) deutschsprachigen Thrillerautoren. Mit „Noah“ erschien Ende vergangenen Jahres sein bereits 12. Roman und allesamt wurden sie Bestseller. Seit seinem Erstlingswerk, das unter dem Namen „Die Therapie“ erschien, verkaufte der geborene Berliner 4,5 Millionen Bücher weltweit. Eine unfassbare Zahl! Und die Tatsache, dass Fitzek einer der wenigen Deutschen ist, dessen Bücher erfolgreich im Ausland verlegt werden, untermauert seinen Status des Ausnahmeautoren nur noch. Auch Amerikaner und Engländer sind seinen oftmals bis zum Zerreißen spannenden Stoffen verfallen. Bei allem Erfolg und Lobgesängen könnte man glauben, dass der 1971 in Berlin geborene Mann nur noch über den Wolken schwebt und zu einem Dauerhöhenflug aufgebrochen ist. Doch weit gefehlt - Sebastian Fitzek ist bodenständig und volksnah geblieben. Er ist freundlich und versprüht keinerlei Starallüren. Seine treuen Fans sind ihm wichtig und das merkt man auch. Geduldig schreibt er Hunderte von Autogrammen, macht Fotos und beantwortet sämtliche Anfragen, ob per email oder Facebook, selber. Manch anderer hätte bei seinem Erfolg und all der vielen Arbeit längst einen Handlanger engagiert, der (wenn überhaupt) unter seinem Namen lästige Anfragen beantworten würde.

 

Wer hätte diesen kometenartigen Aufstieg erahnen können, als Fitzek sein begonnenes Jurastudium bis zum ersten Staatsexamen führte und im Urheberrecht promovierte. Nachdem er anschließend als Chefredakteur und Programmdirektor für unterschiedliche Radiostationen arbeitete, erschien 2006 sein Debütroman „Die Therapie“. Der Beginn einer beispiellosen Erfolgsstory. Fitzeks Paradebegabung ist der Psychothriller, kaum einer vermag so virtuos auf der Klaviatur des Nervenkitzels zu spielen wie der Berliner. Subtile, sich Stück für Stück aufbauende Spannung, mitreißende Plots, bildgewaltige Action, markerschütternder Horror und tiefgründige Figuren, mit denen man in jeder Sekunde mitfiebert, oder die man einfach nur kräftig in den Hintern treten möchte, um sie von ihrem unsäglichen Treiben aufzuhalten. All das macht die Fitzeksche Thrillerkost zu mehr als einer ausgewogenen Ernährung für den Spannungsliebhaber.

 

Das Jahr des Weltuntergangs, also 2012, sollte für Sebastian Fitzek alles andere als ein Armageddon einleuten. Mit der Verfilmung seines Romans „Das Kind“ setzte er einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere.

 

Der Thrillerautor aus Leidenschaft ist dafür bekannt, stets neue Wege zu beschreiten. Fitzek ist einer der unkonventionellsten Autoren was neue Ideen im Marketing betrifft. Mit seinen Lesungen macht er die Literatur zu einem Gesamtkunstwerk und hievt sie auf die Ebene des „All-in-One-Entertainments“. Ob in einem Hospiz, in einer Zahnarztpraxis oder mitten im Wohnzimmer, Fitzek ist immer da anzutreffen, wo man ihn nicht erwartet. Aber genau das macht seine Lesungen so interessant. Er schafft Atmosphäre und verbindet die Vorstellungskraft des Lesers geschickt mit einer schaurigen und zum Setting seiner Romane passenden Kulisse. Nach dem ersten Film 2012 brannte Fitzek ein weiteres Feuerwerk an Premieren im sonst eher biederen deutschen Autorenpool ab. Auf der Leipziger Buchmesse 2013 war er der erste Schriftsteller mit eigenem Messestand. Natürlich in angemessenem Design einer Irrenanstalt und mit dazu passender Lesung im Schlafanzug. Des Weiteren schaffte es 2013 sein Psychothriller „Der Seelenbrecher“ in einer Berliner Erstaufführung auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Nach all dem Jubel und Trubel sollte man glauben, Sebastian Fitzek gönnt sich eine Verschnaufpause. Doch weit gefehlt. 2014 sticht sein Schiff bereits schon wieder zu den Ufern neuer Erfolge in See. Mit der Idee, seine Lesungen live und in Farbe vor Publikum mit Musik zu untermalen, landete er einen neuen Coup und fesselte Hunderte begeisterter Zuhörer mit seinen spannenden Geschichten, seiner unvergleichlichen Art und den atmosphärischen Klängen der Band „Buffer Underun“.

Durch eine Dokumentation über Parasiten, in der es darum ging, dass einige Parasiten ihren Wirt so lange aussaugen, bis er stirbt - und dann sterben am Ende die Schädlinge selbst durch ihr Verhalten. Da dachte ich mir, das ist doch auch eine ganz gute Definition für uns Menschen.

Ihr aktueller Roman „Noah“ behandelt das Thema der Überbevölkerung auf unserem Planeten. Der Mensch betreibt Raubbau mit der Umwelt und unseren allmählich versiegenden Ressourcen. Eine radikale Gruppe namens Room 17 will jenes Problem durch ein unfassbares Verbrechen „bereinigen“. Wie kamen Sie auf dieses Thema?

Ich habe immer ein Exposé erarbeitet, glaube also, dass ich die gesamte Geschichte schon vorher kenne. Beim Schreiben entwickeln die Figuren dann aber ihr Eigenleben und tanzen nicht nach der Pfeife meines Exposés.

Schwebt Ihnen ein Thema oder ein fester Plot von Anfang an vor, oder entwickeln sich Ihre Stoffe und Handlungen während des Schreibens?

Beim Schreiben meiner Entschuldigungszettel für das Gymnasium. Die waren sehr kreativ;)

Wann hat sich Ihre Leidenschaft für das Schreiben oder das Erzählen von Geschichten das erste Mal bemerkbar gemacht?

Wie jeder Traumberuf ist auch der des Autors nur mit sehr viel Glück und Durchhaltevermögen zu erreichen. Die größte Hürde war die der Verlagssuche. Von den 15, die ich angeschrieben hatte, haben zwölf abgesagt, und die anderen drei haben sich bis heute gar nicht gemeldet. Erst eine mehrfache Überarbeitung und ein neuer Anlauf mit einem Literaturagenten, den ich auch zwei Jahre lang überzeugen musste, mich zu nehmen, brachten mir eine Kleinstauflage bei einem einzigen Verlag ein. Aber diese Chance reichte dann.

Ist es schwer, ein Schriftsteller oder Autor zu werden? Welche Hürden mussten Sie ganz persönlich nehmen, bevor sich erste Erfolge einstellten?

Die Tatsache, dass es Menschen gibt, die meine Werke tatsächlich lesen wollen, wofür ich unendlich dankbar bin.

Was hat Sie dazu bewegt, sich ganz und gar dem Schreiben zu widmen?

„Noah“

 

- Der neue Roman

von Sebastian Fitzek

 

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.

 

 

mehr unter:

www.operation-noah.de   

Es gibt keinen Alltag. Heute darf ich ein Interview geben, morgen fahre ich  vielleicht zu einer Lesung ins Ausland oder sitze in der Premiere eines Theaterstückes zu einem meiner Bücher. Ansonsten ist das Schreiben ein eher langweiliger und einsamer Prozess. Das Making-Of von einem meiner Bücher wäre ein Tausend-Stunden-Stummfilm, bei dem man nur meine Finger auf einer Tastatur sieht.

Können Sie uns einen Einblick in Ihren ganz normalen Schreiballtag gewähren? Gibt es so etwas überhaupt, oder sieht jeder Ihrer Tage anders aus?

© FinePic Muenchen - H.Henkensiefken

Da ich jeden Tag des Jahres, mit Ausnahme von zwei Wochen Urlaub, entweder schreibe, plotte, auf Lesereise bin oder recherchiere, kann ich das schlecht beantworten. Das überschneidet sich - manchmal muss ich beim Schreiben recherchieren, manchmal unterbreche ich die Recherche, um ein neues Kapitel zu schreiben.

Wie viel Zeit nimmt die Arbeit an einem Ihrer Bücher in Anspruch? Wie lange recherchieren und wie lange schreiben Sie?

 

Großer Gott, ich hatte in Kunst immer eine fünf! Wenn ich also die Cover entwerfen würde, würde niemand mehr meine Bücher in die Hand nehmen wollen. So etwas überlasse ich den Menschen, die sich damit auskennen. Natürlich werde ich nach meiner Meinung gefragt, dränge sie aber niemandem auf.

Neben dem Schreiben gibt es ja noch einige andere Felder, die ein Autor theoretisch beackern kann oder muss. Wie halten Sie es mit den Dingen, die eher unter die Rubrik Marketing oder Design fallen. Entwerfen Sie Ihre Buchcover selber? Haben Sie kreativen Einfluss darauf oder übernimmt das der Verlag?

 

Das kann ich ebenso wenig beantworten, wie die Frage, woher die Ideen zu meinen Büchern stammen. Sie sind (zum Glück) einfach da. Meistens inspirieren mich skurrile Alltagssituationen.

Ob ein rekordverdächtiger Lesemarathon innerhalb von nur wenigen Tagen, oder ein Event im Pyjama in der gespenstischen Kulisse einer Irrenanstalt auf der Buchmesse; bei Sebastian Fitzek gilt stets: erwarte das Unerwartete. Woher stammen all diese unterhaltsamen und oft unkonventionellen Ideen?

Ich würde ihm raten so viel zu schreiben, wie nur möglich und sich nicht durch die Tatsache einschüchtern zu lassen, dass sich einem viele Menschen in den Weg stellen werden. Autor ist ein Beruf, den man auch noch im hohen Alter ausüben kann. Anders als im Sport macht es also nichts aus, wenn der Durchbruch etwas auf sich warten lässt.        cm

Was würden Sie einem Menschen raten, der in Ihre Fußstapfen treten und ebenfalls mit dem Erzählen fantastischer Geschichten andere begeistern möchte?

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